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Notfallreparatur in Teneriffa: Frachter vor Afrika-Fahrt gerettet

Kritischer Defekt auf hoher See

Die Schiffstechniker von Tenerife Shipyards haben einen Notfalleinsatz am Frachter „Helene Julie“ durchgeführt. Die Besatzung hatte einen kritischen Ausfall am Servoruder entdeckt – einem der Schlüsselbauteile für die Manövrierfähigkeit und Sicherheit eines jeden Schiffes. Das schnelle Eingreifen ermöglichte es dem Frachter, der international Getreide transportiert, seine Route mit dem Zielhafen Douala in Kamerun fortzusetzen. Dazu hatte er seinen Betrieb in den Gewässern vor Teneriffa unterbrochen, um sich der dringenden Reparatur zu unterziehen.

Schnelle Reaktion sichert Manövrierfähigkeit

Die „Helene Julie“, ein in Japan gebautes Schiff, musste seine Fahrt unterbrechen, als eine schwerwiegende Fehlfunktion des Steuerungssystems festgestellt wurde. Diese hätte die Manövrierfähigkeit des Schiffes ernsthaft beeinträchtigen können. Angesichts dieser Situation lief der Frachter die Bucht von Teneriffa an. Dort übernahm ein spezialisiertes Team aus Schiffsingenieuren und Hydraulikexperten die Reparatur des Servoruders. Dieses Bauteil ist fundamental für die Kurskontrolle des Schiffes, insbesondere bei Hafenmanövern und der Navigation unter schwierigen Bedingungen.

Teneriffa als strategischer Stützpunkt im Atlantik

Von Tenerife Shipyards wird betont, dass Einsätze wie dieser die Rolle der Insel als strategischen Stützpunkt für die Schiffsreparatur im Atlantik unterstreichen. Die Werft zeigt sich damit in der Lage, sofort auf hochkomplexe technische Vorfälle reagieren zu können. Das unter niederländischer Flagge fahrende Schiff, das eine Länge von 136,4 Metern hat, hat die Insel inzwischen verlassen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Reparatur und der Vorbereitung der weiteren Logistik setzte es endgültig Kurs auf die afrikanische Küste.

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