Doppeltrauer erschüttert Motorradgemeinde auf Teneriffa
Bestürzung herrscht im Süden Teneriffas nach dem Tod eines Motorradfahrers am Samstagmorgen auf der TF-65 in San Miguel de Abona. Der 28-Jährige kam ums Leben, nachdem sein Motorrad mit einem Auto kollidierte, das aus einer Tankstelle ausfuhr. Der Fahrer des Pkw hatte eine Stopptafel überfahren und so den Zusammenstoß mit dem Motorrad verursacht. Nach Angaben der Polizei soll der Autofahrer zudem positiv auf Alkohol und Drogen getestet worden sein und wurde festgenommen.
34. Motorradtoter auf den Kanaren in diesem Jahr
Der Tod des jungen Mannes erhöht die Zahl der auf den kanarischen Straßen ums Leben gekommenen Motorradfahrer in diesem Jahr auf 34. An den Unfallort wurden Beamte der Policía Nacional und der Policía Local entsandt, außerdem Personal der Feuerwehr von Teneriffa, der Straßenmeisterei des Cabildo (Inselrats) und des Kanarischen Rettungsdienstes (SUC). Die Rettungskräfte konnten den Verunglückten jedoch nicht mehr von einem Herz-Kreislauf-Stillstand erholen.
Unglaubliche Tragödie: Freundin starb erst am Vortag
Die Tragödie wird durch einen weiteren schockierenden Verlust noch unerträglicher: Der verstorbene junge Mann hatte erst am vergangenen Freitag die Nachricht vom Tod seiner Freundin erhalten, nur Stunden bevor er am Samstagmorgen ebenfalls sein Leben verlor. Laut Polizeiangaben war sie das Opfer einer Kollision auf der Südautobahn Teneriffas zwischen einem Motorrad und einem Bus (Guagua). Als das Personal des SUC am Freitag am Ort des Geschehens eintraf, stellte es fest, dass ihre Verletzungen mit dem Leben nicht vereinbar waren.
Gemeinde trauert um beliebten „Manitas“ der Mechanik
Die Motorradgemeinschaft Teneriffas befindet sich in Trauer angesichts dieser beiden Verluste. Der Verstorbene war ein anerkannter „Manitas“ – ein geschickter Handwerker – in der Mechanik und ein begeisterter Motorradfan. Sowohl sein Tod als auch der seiner Partnerin machen erneut die Verletzlichkeit der Fahrer von Zweirädern bei solchen Unfällen deutlich.

