Vier Gerettete müssen ins Krankenhaus
Vier der 275 Migranten, die am Freitag von der Seenotrettung nach einer achttägigen Überfahrt gerettet wurden, sind in das Krankenhaus der Insel El Hierro gebracht worden. Dies teilte das Koordinierungszentrum für Sicherheit und Notfälle Cecoes 112 Canarias mit.
Rettung nahe La Restinga
Das Holzboot (Cayuco) war etwa 0,6 Seemeilen vor dem Hafen von La Restinga gesichtet worden. Nach der Anlandung versorgte der in dem Gebiet eingesetzte Sanitätsdienst, bestehend aus Mitarbeitern des Kanarischen Notfalldienstes (SUC) und des Spanischen Roten Kreuzes, am Kai von La Restinga insgesamt 275 Personen. Vier von ihnen benötigten einen Transport in das Krankenhaus von El Hierro.
Zwei Rettungsboote im Einsatz
Die Seenotrettung hatte das Boot am Freitagnachmittag geborgen, nachdem es in einer Entfernung von etwa 0,6 Seemeilen vor dem Hafen von La Restinga auf der Insel El Hierro entdeckt worden war. Das Koordinierungszentrum der staatlichen Behörde auf Teneriffa setzte daraufhin die „Salvamar Dipha“ in Bewegung, die in das Gebiet auslief und die Hälfte der Menschen an Bord rettete. Auch die „Salvamar Nadia“ wurde zum Ort des Geschehens entsandt. Sie übernahm die Eskorte des Cayucos mit den restlichen Migranten bis in den Hafen.
Die Migranten gingen gegen 14:25 Uhr auf der Insel an Land, wie die staatliche Behörde präzisierte.

