Rettungseinsatz südwestlich von Morro Jable
Die Seenotrettungsorganisation Salvamento Marítimo hat am Dienstagmittag ein Schlauchboot mit 60 Migranten an Bord abgefangen – darunter sieben Frauen. Das Boot befand sich etwa 33 Seemeilen (rund 61 Kilometer) südwestlich von Morro Jable an der Südküste Fuerteventuras. Wie die staatliche Behörde mitteilte, ging der erste Hinweis von der Guardia Civil ein. Diese hatte Informationen über ein Boot erhalten, das von der marokkanischen Küstenstadt Tarfaya aus in Richtung der Kanareninsel aufgebrochen war.
Koordinierte Suche und erfolgreiche Bergung
Daraufhin alarmierte das Seenotrettungs-Koordinierungszentrum in Las Palmas de Gran Canaria Schiffe in dem betroffenen Seegebiet. Ein Handelsschiff meldete schließlich die Sichtung des Schlauchboots in der angegebenen Position, etwa 33 Seemeilen vor Fuerteventura. Als Reaktion wurde das Rettungsboot Salvamar Izar in den Einsatz geschickt. Die Besatzung lief zu der Position aus, nahm die etwa 60 Migranten an Bord und brachte sie sicher zum Hafen von Gran Tarajal auf Fuerteventura, wo sie an Land gingen.

