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Nach Wasserschaden: Mesa y López in Las Palmas teilweise wieder frei

Wichtige Verkehrsachse nach Leitungsbruch teilweise wieder offen

Die Empresa Mixta de Aguas de Las Palmas (EMALSA) hat die Hauptreparaturarbeiten an der beschädigten Leitung in der Calle Mesa y López in der grancanarischen Hauptstadt für abgeschlossen erklärt. Seit heute, Freitag, sind zwei der insgesamt sechs Fahrspuren der vielbefahrenen Straße in Richtung Plaza de España wieder für den Verkehr geöffnet. Für Samstagvormittag ist die Freigabe von zwei weiteren Spuren in der Gegenrichtung, Richtung Fernando Guanarteme, geplant.

Komplexe Tiefbauarbeiten abgeschlossen

Der Schaden im Abwassernetz konnte nach Angaben des Wasserversorgers behoben werden. Dafür mussten neun Meter eines Sammelkanals mit einem Durchmesser von 1.000 Millimetern sowie 13 Meter einer 315-Millimeter-Rohrleitung ausgetauscht werden. Zusätzlich wurde ein neuer Schacht errichtet und weitere Zusatzarbeiten durchgeführt. Die Arbeiten gestalteten sich besonders anspruchsvoll, da die Hauptleitung in fünf Metern Tiefe lag, was erhebliche technische und operative Herausforderungen mit sich brachte.

Aufeinanderfolgende Arbeitsschritte bis zur Freigabe

Der Zeitplan der Wiederherstellung verlief in mehreren Schritten: Am Mittwoch wurde die offene Baugrube auf der Fahrbahn verfüllt, gestern, Donnerstag, folgten die Asphaltierungsarbeiten. Heute, Freitag, wurde schließlich die Markierung der Fahrbahn aufgebracht. Die Feuchtigkeit im Straßenuntergrund verzögerte jedoch das Trocknen des neuen Asphalts. Aus diesem Grund konnten heute zunächst nur die zwei Fahrspuren in Richtung Plaza de España freigegeben werden. Die beiden Gegenrichtungs-Spuren müssen bis Samstagvormittag aushärten.

Vollsperrung dauert im Mittelstreifenbereich an

Insgesamt werden von den sechs Spuren der Mesa y López zunächst vier – zwei pro Fahrtrichtung – befahrbar sein. Die beiden Fahrspuren, die direkt am Mittelstreifen verlaufen, bleiben in den kommenden Tagen weiter gesperrt. Hier müssen noch Wiederherstellungsarbeiten abgeschlossen werden, darunter die Instandsetzung von Straßenlaternen, Ampeln, der Fahrbahnoberfläche und der begrünten Flächen.

EMALSA bedankte sich bei der Bevölkerung für ihr Verständnis für die verursachten Unannehmlichkeiten und betonte die fortlaufende Abstimmung mit den städtischen Diensten, um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und die Normalität im betroffenen Bereich schnellstmöglich wiederherzustellen. Die vollständige Wiedereröffnung der gesamten Fahrbahn wird erst erfolgen, wenn auch die Arbeiten am Mittelstreifen abgeschlossen sind und die beiden angrenzenden Spuren freigegeben werden können.

Hintergrund: Der Wasserversorger EMALSA

EMALSA ist für den gesamten Wasserkreislauf in den Gemeinden Las Palmas de Gran Canaria und Santa Brígida verantwortlich. Das Unternehmen versorgt täglich rund 400.000 Menschen sowie den Hafen Puerto de la Luz mit Trinkwasser.

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