La Palma, auch „La Isla Bonita“ (Die Schöne Insel) genannt, ist einer der wahren Schätze der Kanarischen Inseln. Diese kleine, aber faszinierend vielfältige Insel bietet außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten, die sowohl Aktivurlauber, Naturliebhaber als auch Geschichts- und Kulturinteressierte begeistern werden. Vom majestätischen Krater Caldera de Taburiente über schwarze Vulkanstrände bis hin zu charmanten Kolonialstädtchen – La Palma verzaubert auf Schritt und Tritt.
2002 vollständig zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt, ist La Palma eine der steilsten Inseln der Welt – bei einer Länge von nur 42 km erhebt sich ihr höchster Gipfel auf 2426 m über dem Meeresspiegel. Diese einzigartige Topografie sorgt dafür, dass La Palma Sehenswürdigkeiten außerordentlich vielfältig sind: An einem einzigen Tag können Sie durch dichte Lorbeerwälder wandern, den Sternenhimmel von einem der besten Beobachtungspunkte der Welt bewundern und an einem schwarzen Strand entspannen.
2025, vier Jahre nach dem letzten Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja, bietet die Insel zusätzlich die faszinierende Möglichkeit, die Naturgewalten zu beobachten, die ihre Landschaft geformt haben. Unser Reiseführer präsentiert die 25 besten Orte und Sehenswürdigkeiten auf La Palma, die Sie während Ihrer Reise auf diese magische Insel unbedingt besuchen sollten.
- Natursehenswürdigkeiten
- 1. Nationalpark Caldera de Taburiente
- 2. Vulkanroute (Ruta de los Volcanes)
- 3. Neuer Vulkan Tajogaite (Cumbre Vieja)
- 4. Roque de los Muchachos und Astrophysikalisches Observatorium
- 5. Lorbeerwald Los Tilos
- 6. Cubo de la Galga
- 7. Quellen Marcos und Cordero
- 8. Wasserfall Cascada de Colores
- 9. Wanderweg La Crestería
- Strände und Küste
- Städte und Dörfer
- Kultur und Geschichte
- Zusammenfassung
- FAQ – Häufig gestellte Fragen
Natursehenswürdigkeiten
1. Nationalpark Caldera de Taburiente

Das Herzstück der Insel ist zweifellos der Nationalpark Caldera de Taburiente – ein spektakulärer Krater mit einem Durchmesser von über acht Kilometern und einer Tiefe von bis zu 1,5 Kilometern. Dieser gewaltige Kessel entstand durch einen mächtigen Vulkanausbruch und wurde anschließend durch Erosion geformt. Dies ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten La Palmas.
Das gesamte Innere der Caldera ist von dichtem Kiefernwald bedeckt, in dem die endemische Kanarische Kiefer (Pinus canariensis) dominiert. Zahlreiche Bäche und kleine Wasserfälle durchziehen den Krater und schaffen einen spektakulären Kontrast zur vulkanischen Umgebung.
Die besten Aussichtspunkte auf die Caldera sind:
- Mirador de la Cumbrecita – ideal für Personen, die keine anspruchsvollen Routen unternehmen möchten
- Mirador de los Brecitos – ausgezeichneter Ausgangspunkt für Wanderungen ins Innere der Caldera
- Roque de los Muchachos – der höchste Punkt der Insel mit Panoramablick
Für Trekking-Liebhaber ist die Route durch die Schlucht Barranco de las Angustias am empfehlenswertesten, die ins Herz der Caldera führt. Diese Strecke dauert etwa 6-7 Stunden, aber die atemberaubenden Ausblicke sind die Mühe wert.
Praktische Hinweise: Der Eintritt zum Park ist kostenlos, aber die Besucherzahl in einigen Bereichen (z.B. La Cumbrecita) ist begrenzt. Eine vorherige Online-Reservierung wird empfohlen. Denken Sie an bequeme Wanderschuhe, Sonnenschutz und ausreichend Wasser.
2. Vulkanroute (Ruta de los Volcanes)

Die Vulkanroute (Ruta de los Volcanes) ist eine der spektakulärsten Wanderstrecken nicht nur auf La Palma, sondern auf allen Kanarischen Inseln. Diese 17,5 Kilometer lange Route führt über den südlichen Kamm der Insel und präsentiert eine durch zahlreiche Vulkanausbrüche geformte Landschaft.
Der Weg beginnt in El Pilar und führt nach Fuencaliente, wobei er das Naturschutzgebiet Cumbre Vieja durchquert. Unterwegs passieren Sie zahlreiche Krater, Lavafelder und Vulkane, darunter:
- Hoyo Negro – spektakulärer schwarzer Krater
- Volcán Martín – mit seinem charakteristischen roten Kegel
- Volcán Deseada – mit atemberaubenden Ausblicken auf beide Seiten der Insel
Von der Strecke aus eröffnen sich atemberaubende Panoramen: An klaren Tagen können Sie die Nachbarinseln – Teneriffa, La Gomera und El Hierro – sehen. Auf der Route lassen sich auch endemische Vogelarten wie Rabenvögel oder Turmfalken beobachten.
Schwierigkeitsgrad: Die Route hat einen Höhenunterschied von etwa 1200 Metern und erfordert gute körperliche Kondition. Durchschnittlich dauert sie 5-6 Stunden, aber es lohnt sich, einen ganzen Tag einzuplanen, um die Strecke in Ruhe zu bewältigen und regelmäßige Pausen für die Landschaftsbetrachtung einzulegen.
Praktische Tipps:
- Starten Sie am besten früh morgens, um die Mittagshitze zu vermeiden
- Nehmen Sie mindestens 2 Liter Wasser pro Person mit
- Bringen Sie Sonnenschutz, Kopfbedeckung und Windjacke mit (auf der Höhe kann es windig sein)
- Bequeme Wanderschuhe sind ein Muss
- Erwägen Sie, am Ende der Strecke ein Taxi zu nehmen, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren
3. Neuer Vulkan Tajogaite (Cumbre Vieja)

Im September 2021 wurde La Palma Zeuge eines gewaltigen Vulkanausbruchs im Cumbre Vieja-Gebirge, der fast 3 Monate dauerte. Dadurch entstand ein neuer Vulkankegel namens Tajogaite, der heute eine der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten auf La Palma darstellt.
Dieser erst kürzlich aktive Vulkan befindet sich in der Gemeinde El Paso und erhebt sich auf 1131 Meter über dem Meeresspiegel. Der Ausbruch schleuderte etwa 200 Millionen Kubikmeter Lava aus und schuf neues Land, wodurch die Landschaft der Insel dauerhaft verändert wurde.
Derzeit ist das Gebiet um den Vulkan für Touristen zugänglich, jedoch ausschließlich im Rahmen organisierter Touren mit autorisierten Führern. Die Route verläuft auf einem markierten Weg und endet in der Nähe des Vulkankegels. Diese Touren bieten ein einzigartiges Erlebnis der Beobachtung des „jüngsten Landes Spaniens“ und des Verständnisses der mächtigen Kräfte, die diesen Archipel formen.
Alternativ können Sie den Vulkan von mehreren Aussichtspunkten aus bewundern:
- Mirador El Time – an der Einfahrt zur Gemeinde Tijarafe
- Mirador Tajuya – in der Gemeinde El Paso
- Hafen von Tazacorte – von wo aus Sie die neu entstandenen Landflächen sehen können
Sicherheitshinweise: Beim Besuch des vulkanischen Gebiets müssen Sie die Anweisungen des Führers strikt befolgen. Bequeme und robuste Schuhe sowie Schutz vor Wind und Sonne werden empfohlen.
4. Roque de los Muchachos und Astrophysikalisches Observatorium

Auf dem Gipfel La Palmas, auf fast 2400 Metern Höhe, befindet sich der Roque de los Muchachos – der höchste Punkt der Insel und einer der besten Orte der Welt zur Sternenbeobachtung. Nicht umsonst erhielt La Palma das Starlight-Zertifikat, das Gebieten mit außergewöhnlichen Bedingungen für Himmelsbeobachtungen verliehen wird.
Auf dem Roque de los Muchachos befindet sich das Astrophysikalische Observatorium, eine der weltweit wichtigsten Einrichtungen dieser Art. Der Komplex beherbergt etwa ein Dutzend Teleskope aus verschiedenen Ländern, darunter das beeindruckende Gran Telescopio Canarias (GTC) – eines der größten optischen Teleskope der Welt.
Die Einzigartigkeit dieses Ortes ergibt sich aus mehreren Faktoren:
- Große Höhe (2396 m)
- Stabile Atmosphäre
- Geringe Lichtverschmutzung (durch besondere Gesetze geschützt)
- Hervorragende Sichtbarkeit des Nachthimmels fast das ganze Jahr über
Das Observatorium kann im Rahmen organisierter Führungen besichtigt werden (vorherige Reservierung erforderlich), bei denen Sie einige Teleskope sehen und mehr über die auf La Palma durchgeführten Forschungen erfahren können.
Neben dem Observatorium bietet der Gipfel selbst einige der schönsten Aussichten auf die gesamte Insel – von hier aus können Sie die Caldera de Taburiente in ihrer ganzen Pracht sehen und bei gutem Wetter auch die Nachbarinseln.
Praktische Hinweise: Die Temperatur auf dem Gipfel kann deutlich niedriger sein als an der Küste (sogar um 10-15°C), daher lohnt es sich, wärmere Kleidung mitzunehmen. Zum Observatorium führt eine kurvige Bergstraße, die für unerfahrene Fahrer eine Herausforderung sein kann. In der Wintersaison ist die Straße aufgrund von Schnee zeitweise gesperrt.
5. Lorbeerwald Los Tilos

Der Lorbeerwald Los Tilos ist ein wahrer Naturschatz La Palmas und eine ihrer wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Dieser Urwald, ein Relikt der alten Lorbeerwälder, die einst einen großen Teil des Mittelmeerraums bedeckten, wurde 1983 zum ersten UNESCO-Biosphärenreservat der Insel erklärt.
Los Tilos repräsentiert ein einzigartiges Ökosystem, das seit dem Tertiär (vor Millionen von Jahren) überlebt hat. Es ist charakteristisch für Makaronesien (die Region umfasst die Kanarischen Inseln, Azoren, Madeira und Kapverden) und beherbergt viele endemische Pflanzen- und Tierarten.
Im dichten, feuchten Wald können Sie bewundern:
- Majestätische Lorbeerbäume
- Gigantische Farne, die an die Dinosaurierzeit erinnern
- Zahlreiche Bäche und kleine Wasserfälle
- Endemische Vogelarten, einschließlich der schwer zu beobachtenden Kanarischen Tauben
Der beste Weg, Los Tilos kennenzulernen, ist eine Wanderung auf einem der markierten Wege. Die beliebteste Route ist eine einfache Rundstrecke von etwa 3 km, die durch das Herz des Waldes führt. Für erfahrenere Wanderer gibt es eine längere Route zu den Quellen Marcos und Cordero (mehr dazu in Punkt 7).
Im Besucherzentrum können Sie Informationen über die Geschichte und Ökologie des Waldes sowie Wanderkarten erhalten.
Praktische Hinweise: Im Wald kann es selbst an sonnigen Tagen feucht und kühl sein, daher lohnt es sich, eine leichte Jacke mitzunehmen. Die beste Zeit für einen Besuch ist der Vormittag, wenn die Sicht am besten und der Wald weniger überfüllt ist.
6. Cubo de la Galga

Cubo de la Galga ist ein weiterer spektakulärer Lorbeerwald auf La Palma, gelegen im nordöstlichen Teil der Insel in der Gemeinde Puntallana. Dieser dichte, grüne Wald ist ein ausgezeichneter Ort für einen Familienausflug, und seine vegetationsgesättigte Szenerie lässt einige ihn mit einem harmlosen Dschungel vergleichen.
Die Wanderroute durch Cubo de la Galga ist eine der zugänglichsten auf La Palma, was sie ideal für Familien mit Kindern und ältere Menschen macht. Der Weg hat die Form einer Schleife von etwa 12 Kilometern mit 750 Metern Höhenunterschied, obwohl es auch eine kürzere, 2-3 Kilometer lange Option gibt, die in etwa einer Stunde bewältigt werden kann.
Während des Spaziergangs werden Sie bewundern:
- Üppige Vegetation mit dominierenden Lorbeerbäumen
- Bäche und Feuchtgebiete
- Spektakuläre Felsformationen
- Für diese Region typische Heidekraut- und Gagel-Gemeinschaften in höheren Lagen
Der Weg beginnt zwischen niedrigen Sträuchern und führt dann in den dichter werdenden Wald, wo das Sonnenlicht kaum durch die Baumkronen dringt. Am Ende der Route erstreckt sich ein Aussichtspunkt, von dem aus Sie das Panorama der Küste und des Ozeans bewundern können.
Praktische Hinweise: Auf der Strecke gibt es keine Trinkwasserquellen, nehmen Sie daher ausreichend Vorrat mit. Die Wege können nach Regen rutschig sein, daher werden Schuhe mit guter Bodenhaftung empfohlen. Die beste Zeit für einen Besuch ist der frühe Morgen, wenn der Wald weniger überfüllt ist.
7. Quellen Marcos und Cordero
Die Expedition zu den Quellen Marcos und Cordero ist eines der außergewöhnlichsten Abenteuer, die man auf La Palma erleben kann. Dieser spektakuläre Weg führt durch 13 in den Fels gehauene Wassertunnel, die zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen angelegt wurden, und bietet ein einzigartiges Erlebnis für Liebhaber aktiver Besichtigungen.
Die Route befindet sich im nördlichen Teil der Insel in der Gemeinde San Andrés y Sauces und verläuft parallel zum Kanal, der Quellwasser sammelt. Der Weg ist etwa 7 Kilometer lang (in eine Richtung) und führt durch die Caldera, die von den Hängen der Schluchten Marcos und Cordero gebildet wird.
Während der Wanderung werden Sie bewundern:
- Spektakuläre vertikale Felswände
- Zahlreiche Wasserfälle und Bäche
- Üppige Vegetation, einschließlich Kanarischer Kiefern und endemischer Arten
- Hypnotisierende geologische Formationen, die durch Wasser geformt wurden
Wichtig: Diese Route ist für erfahrene Touristen gedacht! Der Durchgang durch die Tunnel erfordert eine Taschenlampe (obligatorisch), und an einigen Stellen kann das Wasser bis zu den Knien reichen. Die gesamte Expedition dauert etwa 6-7 Stunden und erfordert gute körperliche Kondition.
Zugangsoptionen:
- Vollständige Route: Beginn in Casa del Monte (Anfahrt mit 4×4-Taxi) und Abstieg zum Besucherzentrum Los Tilos
- Verkürzte Option: Anfahrt mit Taxi zum Startpunkt und Rückweg auf derselben Strecke
Praktische Hinweise: Nehmen Sie unbedingt eine Stirnlampe, wasserdichte Schuhe, Ersatzkleidung sowie ausreichend Wasser und Proviant mit. Nach Abschluss der Wanderung können Sie in einem der umliegenden Restaurants die lokale Spezialität – Potaje de Trigo (dicke Weizensuppe) – probieren.
8. Wasserfall Cascada de Colores

Cascada de Colores (Bunter Wasserfall) ist eines der faszinierendsten Naturwunder, die im Nationalpark Caldera de Taburiente verborgen sind. Wie der Name schon sagt, zeichnet sich der Wasserfall durch eine außergewöhnliche Farbpalette aus, von Grün und Blau bis zu Rot-, Orange- und Gelbtönen.
Diese außergewöhnlichen Farben sind das Ergebnis von Mineralablagerungen, die sich auf den Felsen bilden. Verschiedene Mineralverbindungen – hauptsächlich Eisen, Schwefel und Kupfer – reagieren mit Wasser und Luft und schaffen dieses hypnotisierende Farbspektakel. Dieses Phänomen ist an sonnigen Tagen am besten sichtbar, wenn die Sonnenstrahlen von den farbigen Oberflächen reflektiert werden.
Der Wasserfall befindet sich an der Route eines der Hauptwege durch die Caldera de Taburiente. Der beliebteste Weg dorthin ist der Beginn der Wanderung vom Punkt Los Brecitos aus und das Folgen des Weges ins Tal hinunter.
Praktische Hinweise:
- Die beste Zeit für einen Besuch ist der späte Vormittag, wenn die Sonne den Wasserfall im richtigen Winkel beleuchtet
- Nehmen Sie eine Kamera mit Polarisationsfilter mit, der hilft, die Farben besser einzufangen
- Der Wasserfall ist nach Regenperioden am spektakulärsten, wenn der Wasserfluss am größten ist
- Denken Sie daran, dass er sich in einem Nationalpark befindet, daher sollte besondere Vorsicht walten, um die natürliche Umgebung nicht zu stören
9. Wanderweg La Crestería
La Crestería ist einer der spektakulärsten Hochgebirgswege auf La Palma, der entlang des Randes der Caldera de Taburiente verläuft. Diese Route bietet atemberaubende Ausblicke von beiden Seiten des Gebirgskamms – auf die Caldera auf der einen Seite und auf die Nordküste der Insel auf der anderen.
Der Weg beginnt am Roque de los Muchachos (dem höchsten Punkt der Insel) und führt zum Pico de la Nieve, obwohl verschiedene Routenvarianten möglich sind, einschließlich eines Endes am Refugio del Pilar. Die Gesamtlänge beträgt etwa 26 Kilometer und erfordert solide körperliche Vorbereitung.
Während der Wanderung werden Sie bewundern:
- Panoramablicke auf den Nationalpark Caldera de Taburiente
- Nord- und Südhänge der Insel gleichzeitig
- Charakteristische Felsformationen
- Einzigartige, vom Wind geformte Kanarische Kiefern mit fantastischen Formen
Interessanterweise kann man in der Nähe des Pico de la Sabina einen Tagoror sehen – einen Versammlungsort der ursprünglichen Inselbewohner, was die historische Bedeutung dieses Gebiets für die Ureinwohner La Palmas bezeugt.
Hinweise für Touristen:
- Dies ist ein anspruchsvoller Weg, bestimmt für erfahrene Wanderer mit guter Kondition
- Die Wanderung erfordert einen ganzen Tag, daher lohnt es sich, früh am Morgen aufzubrechen
- Das Wetter auf dem Kamm kann sich schnell ändern – nehmen Sie zusätzliche Kleidungsschichten und Windschutz mit
- Entlang des Weges gibt es keine Wasserquellen, nehmen Sie daher ausreichend Vorrat mit (mindestens 2-3 Liter pro Person)
Strände und Küste
10. Schwarze Strände La Palmas
La Palma ist bekannt für seine außergewöhnlichen schwarzen Strände, die das Ergebnis der vulkanischen Geschichte der Insel sind. Diese erstaunlichen Küstenformationen, bedeckt mit feinem schwarzen Sand, bilden einen eindrucksvollen Kontrast zum Blau des Atlantischen Ozeans und gehören zu den fotogensten Sehenswürdigkeiten La Palmas.
Hier sind die Top 5 der schönsten schwarzen Strände der Insel:
Puerto Naos Der längste Strand an der Westküste, ausgezeichnet mit der Blauen Flagge. Puerto Naos bietet vollständige touristische Infrastruktur mit Restaurants, Bars und Geräteverleih. Dies ist ein idealer Ort für Familien mit Kindern.

Playa de Nogales An der Ostküste gelegen, in der Gemeinde Puntallana, gilt Playa de Nogales als einer der schönsten Strände der Insel. Umgeben von spektakulären Klippen bietet er eine wilde, natürliche Landschaft. Der Zugang erfordert einen kurzen Spaziergang einen steilen Pfad hinunter, wodurch der Strand weniger überfüllt ist.
Playa de Tazacorte Dieser Strand im charmanten Städtchen Tazacorte ist leicht zugänglich und gut ausgestattet. Er bietet ruhiges Wasser dank des Schutzes der Bucht, was ihn ideal zum Schwimmen für alle Altersgruppen macht.
Playa Nueva (Echentive) Geschaffen durch die Lava des Vulkanausbruchs von 1971, ist dieser Strand im südlichen Teil der Insel ein Paradies für Surfer in den Wintermonaten. In der Nähe befinden sich auch heiße Quellen und natürliche Becken.
Charco Verde Ein kleiner, charmanter Strand mit schwarzem Sand, umgeben von üppiger Vegetation und Bananenplantagen. Er bietet ruhiges Wasser und ist ein ausgezeichneter Ort für einen entspannenden Tag am Meer.
Sicherheitshinweise: Wellen und Meeresströmungen auf La Palma können tückisch sein. Achten Sie immer auf Warnflaggen und schwimmen Sie nur in ausgewiesenen Bereichen. An einigen Stränden gibt es keine Rettungsschwimmer, daher ist besondere Vorsicht geboten.
11. Natürliche Meeresbecken Charco Azul
Charco Azul ist ein Komplex natürlicher Meeresbecken an der nordöstlichen Küste La Palmas in der Gemeinde San Andrés y Sauces. Dies ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten La Palmas sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen und bietet ein einzigartiges Badeerlebnis in kristallklarem Wasser, getrennt vom Ozean durch natürliche Barrieren aus vulkanischem Gestein.
Der Name „Charco Azul“ bedeutet „Blaues Becken“ und gibt perfekt die intensive blaue Farbe des Wassers wieder, die mit dem Schwarz der Basaltfelsen kontrastiert. Der Komplex besteht aus mehreren verbundenen Becken unterschiedlicher Tiefe, was ihn sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet macht.
Der Ort wurde zusätzlich erschlossen, um den Besuchern Komfort zu bieten:
- Holzstege und Treppen für einfachen Zugang zum Wasser
- Süßwasserduschen
- Umkleidekabinen
- Bar-Restaurant mit Aussichtsterrasse
- Sonnenbereiche
Charco Azul bietet ein einzigartiges Badeerlebnis in sicherer natürlicher Umgebung, wo Sie das Meeresleben ohne Tauchen beobachten können. Im kristallklaren Wasser können Sie oft kleine Fische und andere Meeresbewohner entdecken.
Praktische Hinweise: Die Becken können an Wochenenden und in der Sommersaison überfüllt sein, daher ist ein Besuch früh morgens oder am späten Nachmittag am besten. Die natürlichen Becken sind bei Flut am eindrucksvollsten, wenn die Wellen über die Felsbarrieren schwappen und die Becken mit frischem Meerwasser auffüllen.
12. Piscinas de la Fajana

Piscinas de la Fajana ist ein weiterer Komplex natürlicher Meeresbecken auf La Palma, an der Nordküste der Insel in der Gemeinde Barlovento gelegen. Diese spektakulären Felsformationen schaffen ein natürliches Spa, das ein wahres Paradies für Erholungssuchende in einzigartiger Umgebung ist.
Im Gegensatz zu Charco Azul haben die Becken La Fajana einen raueren, wilderen Charakter, obwohl sie ebenfalls teilweise für den Komfort der Besucher erschlossen wurden. Der Komplex besteht aus mehreren miteinander verbundenen Becken unterschiedlicher Tiefe, die durch natürliche Barrieren aus vulkanischem Gestein vom Ozean getrennt sind.
Das Wasser in den Becken wird regelmäßig durch Meereswellen erneuert, die bei Flut über die Felsbarrieren schwappen, bleibt aber ruhig und sicher zum Baden. Die Wassertemperatur ist normalerweise etwas höher als im offenen Ozean, was das Baden sehr angenehm macht.
Vor Ort befinden sich:
- Grundlegende Infrastruktur (Toiletten, Duschen)
- Picknickbereiche mit Grills
- Sonnenbereiche
- Kleines Restaurant (saisonal geöffnet)
Die Umgebung von La Fajana bietet auch spektakuläre Aussichten auf die Nordküste der Insel und den Ozean, und an klaren Tagen kann man die Umrisse der Nachbarinsel Teneriffa erkennen.
Praktische Hinweise: Die beste Zeit für einen Besuch sind die Morgenstunden, wenn die Becken weniger überfüllt sind. In den Wintermonaten (Dezember-Februar) kann das Meer unruhig sein, was manchmal aus Sicherheitsgründen zur Schließung der Becken führt.
13. Playa de Nogales

Playa de Nogales gilt allgemein als einer der schönsten Strände auf La Palma. An der Ostküste der Insel gelegen, in der Gemeinde Puntallana, ist dieser spektakuläre Strand mit schwarzem Sand von imposanten Klippen umgeben, die eine malerische Szenerie schaffen.
Im Gegensatz zu einigen stärker erschlossenen Stränden der Insel hat Nogales seinen wilden, natürlichen Charakter bewahrt. Gerade diese Rauheit und die majestätische Umgebung ziehen Naturliebhaber und Fotografen hierher.
Der Strand ist etwa 400 Meter lang und ziemlich breit, was auch an volleren Tagen viel Platz bietet. Der schwarze, feine Vulkansand ist charakteristisch für La Palma und bildet einen faszinierenden Kontrast zum türkisfarbenen Meerwasser.
Der Zugang zum Strand erfordert eine kurze Wanderung einen steilen Pfad hinunter (etwa 10-15 Minuten), was ihn weniger überfüllt macht als leichter zugängliche Strände. Auf der Klippe befindet sich ein Aussichtspunkt und ein Parkplatz.
Für Surfliebhaber: Playa de Nogales ist bekannt für ausgezeichnete Surfbedingungen, besonders in den Wintermonaten. Hohe Wellen ziehen erfahrene Surfer aus ganz Europa an. Wenn Sie Anfänger sind, wählen Sie besser einen anderen Strand oder nutzen Sie die Dienste lokaler Surfschulen.
Praktische Hinweise: Am Strand gibt es keine touristische Infrastruktur, nehmen Sie daher Wasser, Essen und alles mit, was Sie benötigen könnten. Denken Sie auch an Sonnenschutz – schwarzer Sand heizt sich stärker auf als heller und reflektiert weniger Sonnenstrahlen. Am Strand gibt es keine Rettungsschwimmer, daher ist beim Baden besondere Vorsicht geboten.
14. Porís de Candelaria

Porís de Candelaria ist zweifellos eine der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten La Palmas. Diese einzigartige Fischersiedlung an der Westküste der Insel in der Gemeinde Tijarafe wurde in einer riesigen Küstenhöhle mit einer Höhe von etwa 50 Metern erbaut.
Die Geschichte dieser außergewöhnlichen Siedlung reicht über 100 Jahre zurück, als lokale Fischer begannen, hier einfache, weiße Häuschen zu bauen, um während des Fischfangs Unterschlupf zu haben. Mit der Zeit entstand ein ganzes kleines Dorf, das bis heute seinen authentischen, fast märchenhaften Charakter bewahrt.
Die Siedlung ist von majestätischen Klippen umgeben, und von ihrem Gelände aus erstreckt sich ein atemberaubender Blick auf den Ozean. Besonders spektakulär ist der Sonnenuntergang, der das Innere der Höhle mit warmem, goldenem Licht erleuchtet.
Der Zugang zu Porís de Candelaria ist auf zwei Wegen möglich:
Landweg – touristischer Weg, der in Tijarafe beginnt und die Klippe hinunterführt. Die Route ist ziemlich anspruchsvoll und dauert etwa 1,5-2 Stunden in eine Richtung.
Seeweg – viele Tourismusunternehmen bieten Bootsausflüge vom Hafen Tazacorte an. Dies ist eine bequemere Art, zur Siedlung zu gelangen, und ein zusätzlicher Reiz ist die Möglichkeit, Delfine und Wale während der Fahrt zu beobachten.
Praktische Hinweise: Die Siedlung wird noch von Fischern genutzt, daher sollten Sie ihre Privatsphäre und Arbeit respektieren. Die beste Zeit für einen Besuch ist der späte Nachmittag, wenn das Licht für Fotografien am günstigsten ist. Wenn Sie die Fußroute wählen, nehmen Sie bequeme Wanderschuhe, ausreichend Wasser und Sonnenschutz mit.
15. Salinas de Fuencaliente

Am südlichen Ende La Palmas, in der Gemeinde Fuencaliente, befinden sich die spektakulären Salzgärten Salinas de Fuencaliente – eine der fotogensten Sehenswürdigkeiten der Insel. Diese ausgedehnten Salzbecken, die seit 1971 in Betrieb sind, schaffen eine hypnotisierende Landschaft, in der das blendende Weiß des Salzes mit den schwarzen vulkanischen Felsen und dem intensiven Blau des Ozeans kontrastiert.
Die Salzgärten in Fuencaliente verwenden noch traditionelle Methoden der Meersalzgewinnung. Der Prozess beginnt mit dem Pumpen von Meerwasser in flache Becken, wo es unter dem Einfluss von Sonne und Wind verdunstet und Salzkristalle zurücklässt. Diese natürliche Methode gewährleistet hohe Qualität des Endprodukts, das von Köchen aus ganz Europa geschätzt wird.
Das Gebiet hat auch großen ökologischen Wert – es wurde als Schutzgebiet anerkannt wegen der Anzahl von Vogelarten, die hier während jährlicher Migrationen Halt machen. Von den Holzstegen aus können Sie verschiedene Vogelarten beobachten, darunter seltene Exemplare.
Auf dem Gelände der Salzgärten befinden sich:
- Salzmuseum – wo Sie mehr über die Geschichte und den Produktionsprozess erfahren können
- Souvenirshop – mit verschiedenen Salzarten, einschließlich des seltenen „Fleur de Sel“ (Salzblume)
- Restaurant El Jardín de Sal – das Gerichte aus lokalen Produkten serviert
In der Nähe der Salzgärten befindet sich auch der Leuchtturm Faro de Fuencaliente, der spektakuläre Ausblicke auf den Ozean und die durch den Vulkanausbruch von 1971 neu entstandenen Landflächen bietet.
Praktische Hinweise: Die beste Zeit für einen Besuch sind die Morgenstunden oder der späte Nachmittag, wenn das Licht für Fotografien am günstigsten ist. Die Oberfläche der Salzgärten ist sehr reflektierend, denken Sie daher an Augenschutz (Sonnenbrille) und Hautschutz.
Städte und Dörfer
16. Santa Cruz de La Palma – Inselhauptstadt

Santa Cruz de La Palma, die Inselhauptstadt, gilt allgemein als schönste Stadt der Kanarischen Inseln. Gegründet am 3. Mai 1493 vom spanischen Konquistador Alonso Fernández de Lugo, wurde die Stadt schnell zu einem wichtigen Hafen auf der Route zwischen Europa und Amerika.
Das goldene Zeitalter von Santa Cruz fiel ins 16. Jahrhundert, als es der drittwichtigste Hafen Europas nach Antwerpen und Sevilla war. Dieser Reichtum ist bis heute in der außergewöhnlichen Kolonialarchitektur sichtbar, die sich in nahezu unberührtem Zustand erhalten hat.
Beim Spaziergang durch die gepflasterten Gassen der Altstadt können Sie bewundern:
- Einzigartige Holzbalkone – aus Holz geschnitzt, mit Blick aufs Meer, charakteristisches Element der Stadtarchitektur
- Kirche El Salvador – mit reichen flämischen Altären und religiösen Kunstwerken
- Rathausgebäude – ausgezeichnetes Beispiel für Renaissancearchitektur
- Calle O’Daly – Haupteinkaufsstraße, benannt nach einem irischen Kaufmann, voller historischer Gebäude
Die wichtigsten kulturellen Attraktionen der Stadt sind:
- Museo Insular – mit reicher Sammlung von Kunst, Handwerk und Archäologie
- Teatro Circo de Marte – historisches Theater mit reichem Veranstaltungsprogramm
- Barco de la Virgen – Schiffsnachbildung auf der Plaza Alameda, verbunden mit den Feierlichkeiten der Schutzpatronin der Insel
Santa Cruz ist auch ein ausgezeichneter Ort zum Einkaufen, mit zahlreichen Geschäften, die lokales Handwerk, Kunstwerke und Lebensmittelprodukte anbieten. Die Stadt ist auch bekannt für die lebhafte Atmosphäre von Bars und Restaurants, besonders entlang der Uferpromenade.
Praktische Hinweise: Die Stadt erkundet man am besten zu Fuß, wobei man das Auto auf einem der öffentlichen Parkplätze abstellt. Viele Geschäfte schließen zur Siesta zwischen 13:30 und 16:30 Uhr. Wenn möglich, planen Sie Ihren Besuch während eines der zahlreichen Festivals, besonders des Karnevals und des berühmten Día de los Indianos.
17. Los Llanos de Aridane

Los Llanos de Aridane ist die zweitgrößte Ortschaft auf La Palma und die inoffizielle wirtschaftliche Hauptstadt der Insel. Die im westlichen Teil der Insel gelegene Stadt ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt zur Erkundung zahlreicher Sehenswürdigkeiten La Palmas.
Die Stadt entwickelte sich um die Landwirtschaft, besonders den Bananenanbau, was noch in den umliegenden ausgedehnten Plantagen sichtbar ist. Heute verbindet Los Llanos traditionellen kanarischen Charakter mit moderner touristischer Infrastruktur und bietet bequemen Zugang zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Region.
Das Stadtzentrum konzentriert sich um die Plaza de España, wo sich befindet:
- Kirche Nuestra Señora de Los Remedios – mit schönem Interieur und imposanter Fassade
- Monumentale Lorbeerbäume – gelten als älteste auf den Kanarischen Inseln
- Zahlreiche Cafés und Restaurants – wo Sie lokale Spezialitäten probieren können
Andere erwähnenswerte Orte in Los Llanos sind:
- Plaza Chica – kleinerer Platz mit geschnitztem Steinbrunnen
- Straßen Fernández Taño und Calvo Sotelo – mit malerischen niedrigen Häusern im regionalen Stil
- Stadtmarkt – idealer Ort, um lokale Produkte und Handwerk kennenzulernen
Einer der einzigartigsten Orte in der Umgebung ist der Platz La Glorieta im nahegelegenen Stadtteil Las Manchas – ein Werk des Künstlers aus La Palma, Luis Morera. Dieser außergewöhnliche Platz, inspiriert von den Arbeiten Gaudís und Hundertwassers, vereint Mosaike, Skulpturen und Landschaftselemente in einer fantasievollen, farbenfrohen Komposition.
Praktische Hinweise: Los Llanos bietet eine breite Auswahl an Unterkünften, von Luxushotels bis zu gemütlichen Pensionen. Jeden Sonntag findet im Stadtteil Argual ein Handwerks- und Antiquitätenmarkt statt, den Sie besuchen sollten, um einzigartige Souvenirs zu erwerben. Die Stadt hat auch gute Busverbindungen zu anderen Teilen der Insel.
18. Tazacorte und Bananenmuseum

Tazacorte ist ein charmantes Städtchen an der Westküste La Palmas, bekannt für seine reiche Geschichte, spektakuläre Sonnenuntergänge und das einzige Bananenmuseum Europas. Diese kleine Küstenortschaft ist in zwei Teile geteilt: den historischen oberen Bereich (Villa de Tazacorte) und den Hafenstadtteil (Puerto de Tazacorte).
Die Geschichte Tazacortes ist eng mit der Eroberung der Kanarischen Inseln verbunden – hier landeten im 15. Jahrhundert die ersten spanischen Konquistadoren und bauten die erste Kirche auf La Palma, San Miguel Arcángel. Um dieses Gebiet herum entwickelte sich der historische Stadtteil El Charco mit imposanten Herrenhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
Die Hauptattraktionen Tazacortes sind:
- Museo del Plátano (Bananenmuseum) – das einzige in Europa, präsentiert die Geschichte und Bedeutung des Bananenanbaus für die Insel. Bananen aus La Palma haben den Status einer geschützten geografischen Angabe, was ihre außergewöhnliche Qualität bestätigt.
- Kirche San Miguel Arcángel – älteste Kirche der Insel mit historischen Artefakten
- Plaza de España – Hauptplatz mit dekorativen Mosaiken aus Sevilla und gemütlicher Pergola
- Puerto de Tazacorte – lebhafter Hafen mit zahlreichen Restaurants, die frische Meeresfrüchte servieren, und spektakulärem schwarzen Strandrand
Der Hafen Tazacorte ist auch Ausgangspunkt für zahlreiche Bootsausflüge, die anbieten:
- Fahrten entlang der spektakulären Westküste
- Delfin- und Walbeobachtungen
- Ausflüge zu vom Land aus unzugänglichen Buchten und Höhlen
- Expeditionen nach Porís de Candelaria
Tazacorte ist bekannt für die höchste Anzahl von Sonnentagen pro Jahr auf ganz La Palma, was es zu einem idealen Ort für Sonnen- und Strandliebhaber macht.
Praktische Hinweise: Es lohnt sich, ein Auto zu mieten, um sich leicht zwischen dem oberen und unteren Teil der Stadt zu bewegen (man kann auch lokale Busse nutzen). Wenn Sie eine Bootsfahrt planen, reservieren Sie im Voraus, besonders in der Hochsaison.
19. San Andrés
San Andrés ist ein charmantes, malerisches Dorf an der nordöstlichen Küste La Palmas, das als eine der schönsten Siedlungen der Insel gilt. Um zu dieser kleinen Ortschaft zu gelangen, muss man die längste einbogige Brücke Spaniens überqueren, was bereits für sich eine Attraktion darstellt.
Über Jahrhunderte war San Andrés die Hauptstadt der Region, wovon die imposanten Gebäude und eleganten Residenzen zeugen, die bis heute das Zentrum des Dorfes schmücken. Die gepflasterten Gassen mit ständigem Meerblick haben ihren historischen Charakter bewahrt und schaffen eine Atmosphäre der Zeitlosigkeit.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von San Andrés:
- Kirche Nuestra Señora de Montserrat – Renaissance-Kirche mit reich verziertem Interieur
- Plaza de La Alameda – schöner Platz mit exotischen Pflanzen und Brunnen
- Historische Gebäude – mit charakteristischen Holzbalkonen und dekorativen Flachreliefs
- Charco Azul – malerischer Komplex natürlicher Meeresbecken (früher beschrieben), erreichbar zu Fuß vom Dorfzentrum
San Andrés bewahrt seinen authentischen Charakter abseits des Massentourismus. Lokale Restaurants servieren traditionelle Gerichte aus La Palma, oft zubereitet aus frischen Produkten umliegender Bauernhöfe und Fänge.
Praktische Hinweise: Das Dorf erkundet man am besten zu Fuß, wobei man das Auto am Ortsrand parkt. Wenn Sie das nahegelegene Charco Azul besuchen möchten, nehmen Sie Badeanzug und Handtuch mit. Die Umgebung eignet sich hervorragend zum Fotografieren, besonders im Morgenlicht, wenn die Sonne die Gebäudefassaden beleuchtet.
20. Mazo und traditionelles Handwerk

Villa de Mazo ist eine charmante, traditionelle Ortschaft im Südosten La Palmas, vor allem als Handwerkszentrum der Insel bekannt. Hier finden Sie die höchste Konzentration von Handwerkern auf ganz La Palma, die jahrhundertealte Traditionen pflegen, was es zu einer der authentischsten Sehenswürdigkeiten La Palmas für Liebhaber lokaler Kultur macht.
Mazo ist besonders bekannt für Stickerei – die hiesigen Stickereien werden im gesamten Archipel für ihre Präzision und Schönheit geschätzt. Andere traditionelle Handwerke umfassen Holzarbeiten, Keramik, Korbflechterei und Weberei.
Das Dorfzentrum ist eine kleine, charmante Altstadt mit gepflasterten Gassen und klassizistischen Gebäuden rund um den Hauptplatz. Die wichtigsten Orte zum Besuchen sind:
- Casa Roja (Rotes Haus) – ethnografisches Museum und Handwerkszentrum, wo Sie traditionelle Techniken sehen und authentische, handgefertigte Souvenirs kaufen können
- Rathaus – elegantes klassizistisches Gebäude, das den Hauptplatz dominiert
- Kirche San Blas – mit interessanter Architektur und religiösen Kunstwerken
In der Umgebung von Mazo befindet sich auch der Archäologische Park Cueva de Belmaco – ein Ort, wo die ältesten Felszeichnungen der Kanarischen Inseln entdeckt wurden, datiert auf die Jungsteinzeit. Diese archäologische Stätte ermöglicht es, das Leben der ursprünglichen Inselbewohner kennenzulernen.
Mazo ist auch ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Wanderungen im südlichen Teil der Insel mit gut markierten Wegen durch das spektakuläre Naturschutzgebiet Cumbre Vieja.
Praktische Hinweise: Wenn Sie sich für Handwerk interessieren, besuchen Sie Mazo am besten während eines der zahlreichen Handwerksmärkte, die das ganze Jahr über stattfinden. Besonders empfohlen wird das herbstliche Handwerksfestival. Von Mazo aus erreichen Sie leicht den Flughafen (nur wenige Minuten entfernt), was diese Ortschaft zu einer guten Wahl für den letzten Tag Ihres Inselaufenthalts macht.
21. La Tosca
La Tosca ist eine winzige, kleine Siedlung im Norden La Palmas, die eines der außergewöhnlichsten Erlebnisse auf der Insel bietet. Was sie einzigartig macht, ist ihre Lage – La Tosca befindet sich im Herzen einer der größten Konzentrationen von Drachenbäumen (Dracaena draco) auf den gesamten Kanarischen Inseln.
Die nur etwa ein Dutzend Bewohner zählende Siedlung besteht aus traditionellen Landhäusern aus Naturstein ohne Mörtel, was charakteristisch für das alte Bauwesen auf La Palma ist. Diese Häuschen fügen sich harmonisch in die umgebende Landschaft ein, die von majestätischen Drachenbäumen dominiert wird.
Der Drachenbaum ist eine endemische Art, die Europäer seit Jahrhunderten fasziniert hat und Quelle zahlreicher Legenden und Mythen wurde. Diese charakteristischen Bäume mit rotem Harz (genannt „Drachenblut“) und schirmartigen Kronen können sogar tausend Jahre alt werden und sind das Symbol der Kanarischen Inseln.
Die Geschichte der Siedlung La Tosca ist eng mit diesen außergewöhnlichen Bäumen verbunden – die Bewohner nutzten seit Generationen die Fasern der Drachenbäume zur Herstellung von Seilen und anderen Gebrauchsgegenständen. Heute ist die Siedlung ein Zeugnis des harmonischen Zusammenlebens von Mensch und Natur.
Der beliebteste Weg, La Tosca zu erreichen, ist ein Spaziergang vom nahegelegenen Dorf Barlovento, von wo aus sich auch wunderbare Aussichten auf die steile Nordküste der Insel erstrecken. Der Spaziergang selbst durch den Drachenwald ist ein unvergessliches Erlebnis, das in eine fast märchenhafte Welt versetzt.
Praktische Hinweise: La Tosca ist eine private Siedlung, daher sollten Sie beim Besuch die Privatsphäre der Bewohner respektieren. Am besten besuchen Sie diesen Ort im Rahmen eines längeren Ausflugs durch den nördlichen Teil der Insel, kombiniert mit Besuchen in Barlovento und umliegenden Aussichtspunkten.
Kultur und Geschichte
22. Archäologischer Park Belmaco

Der Archäologische Park Belmaco (Parque Arqueológico de Belmaco) ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten nicht nur auf La Palma, sondern auf den gesamten Kanarischen Inseln. In der Nähe von Villa de Mazo gelegen, bewahrt dieser Park unbezahlbare Zeugnisse der Anwesenheit der ursprünglichen Inselbewohner – des Volkes der Benahoaritas (auch Auaritas genannt).
Die Hauptattraktion des Parks ist ein Höhlenkomplex, in dem die ältesten Felszeichnungen des Archipels entdeckt wurden, datiert auf die Jungsteinzeit. Diese faszinierenden Petroglyphen, im geometrischen und symbolischen Stil ausgeführt, sind die frühesten Spuren menschlicher Anwesenheit auf der Insel.
Der Park besteht aus:
- Netz natürlicher Höhlen – die den ursprünglichen Bewohnern als Unterschlupf dienten
- Archäologische Station – mit verschiedenen Interpretationen der Felsritzungen
- Interpretationszentrum – mit Ausstellungen, die die Bedeutung der Stätte und das tägliche Leben der Ureinwohner erklären
Belmaco bietet eine einzigartige Gelegenheit, in die vorhispanische Vergangenheit La Palmas einzutauchen und zu verstehen, wie die ursprünglichen Bewohner sich dem Leben auf dieser vulkanischen Insel anpassten. Die Ausstellungen zeigen verschiedene Aspekte ihrer Kultur, von Werkzeugen und Keramik bis zu religiösen Überzeugungen und Bestattungsbräuchen.
Das Parkgebiet ist auch landschaftlich reizvoll mit üppiger Vegetation, die typisch für den südöstlichen Teil der Insel ist.
Praktische Hinweise: Die Besichtigung dauert etwa 1-2 Stunden. Der Park ist das ganze Jahr über geöffnet, aber die Öffnungszeiten können saisonal variieren, daher lohnt es sich, sie vor dem Besuch zu überprüfen. Vor Ort stehen Führer zur Verfügung, die das Erlebnis mit zusätzlichen Informationen über die Geschichte und Bedeutung der Stätte bereichern können.
23. Museo Arqueológico Benahoarita
Das Museo Arqueológico Benahoarita (MAB) ist ein modernes archäologisches Museum in Los Llanos de Aridane, das der Geschichte und Kultur der ursprünglichen Bewohner La Palmas – des Volkes der Benahoaritas – gewidmet ist. Dies ist eine der wichtigsten Kultureinrichtungen auf der Insel und ein Schlüsselpunkt für jeden, der sich für die Geschichte dieser faszinierenden Insel interessiert.
Das Museum wurde 2007 eröffnet und präsentiert eine reiche Sammlung archäologischer Artefakte, die auf ganz La Palma gesammelt wurden. Moderne, interaktive Ausstellungen ermöglichen es den Besuchern, in die Welt der Ureinwohner einzutauchen und zu verstehen, wie ihr tägliches Leben vor der Ankunft der Europäer aussah.
Die Museumssammlung umfasst:
- Stein- und Obsidianwerkzeuge – die die technologische Entwicklung der ursprünglichen Bewohner zeigen
- Keramikwaren – mit charakteristischen Mustern und Formen
- Gegenstände im Zusammenhang mit Glaubensvorstellungen – einschließlich Figuren und Amuletten
- Rekonstruktionen von Wohnstätten und Gräbern – die ihre Bräuche und Konstruktionen zeigen
Neben der ständigen Ausstellung organisiert das Museum regelmäßig Wechselausstellungen, die ausgewählte Aspekte der Inselgeschichte und -kultur vertiefen. Die Einrichtung führt auch aktive Bildungsarbeit durch, mit Workshops und speziellen Programmen für Schulen.
Das Museo Arqueológico Benahoarita ist ein ausgezeichneter Ort, um Ihr Abenteuer mit der Geschichte La Palmas zu beginnen, bevor Sie sich zu konkreten archäologischen Stätten wie dem Archäologischen Park Belmaco begeben.
Praktische Hinweise: Das Museum befindet sich im Zentrum von Los Llanos de Aridane, sodass sich ein Besuch leicht mit anderen Stadtattraktionen verbinden lässt. Für die Besichtigung sollten etwa 1,5-2 Stunden eingeplant werden. Audioguides in mehreren Sprachen sind verfügbar und bereichern das Erlebnis mit zusätzlichen Informationen.
24. Lokale Küche und Produkte
Die Küche La Palmas ist ein wahres Fest für den Gaumen, das traditionelle kanarische Rezepte mit lokalen, frischen Zutaten verbindet. Dank der fruchtbaren vulkanischen Böden und des vielfältigen Klimas ist die Insel bekannt für die Produktion außergewöhnlicher Lebensmittel, die die Grundlage der regionalen Gastronomie bilden.
Während Ihres Aufenthalts auf La Palma sollten Sie unbedingt probieren:
Hauptgerichte:
- Papas arrugadas – charakteristische „Runzelkartoffeln“, in stark gesalzenem Wasser gekocht, serviert mit Mojo-Saucen
- Mojo rojo und mojo verde – traditionelle Saucen: rot (auf Paprikabasis) und grün (mit Koriander)
- Queso palmero – lokaler Ziegenkäse mit geschützter Ursprungsbezeichnung, oft geräuchert, mit intensivem Geschmack
- Potaje de trigo – dicke Suppe aus Weizen, Gemüse und Fleisch, besonders an kühleren Tagen beliebt
- Ropa vieja – Gericht aus Fleisch, Kichererbsen und Gemüse, dessen Name „alte Kleider“ bedeutet
- Conejo en salmorejo – Kaninchen in Gewürzmarinade
- Gofio – geröstetes Mehl aus Getreidekörnern, verwendet als Beilage zu vielen Gerichten

Süßigkeiten und Desserts:
- Almendrados – Mandelgebäck, nach traditionellen Rezepten gebacken
- Bienmesabe – süße Creme auf Basis von Mandeln, Honig, Eigelb und Zimt
- Príncipe Alberto – beliebtes lokales Schokoladendessert mit Mandeln
- Rapaduras – süße Pastillen aus Melasse, Mandeln und Zimt
Getränke:
- Weine aus La Palma – die Insel hat ihre eigene Appellation (D.O. La Palma) und ist bekannt für einzigartige Weine, besonders süßen Malvasía
- Barraquito – Schichtkaffee mit gesüßter Kondensmilch, Likör und Zimt, ideal als Nachmittagssnack
- Ron miel – lokaler Likör auf Rum- und Honigbasis
Die besten Orte, um die lokale Küche zu genießen, sind traditionelle Guachinches (einfache lokale Restaurants) und Familientavernen, oft abseits der Haupttouristenpfade gelegen. Es lohnt sich auch, lokale Märkte zu besuchen, wie den Mercadillo in Puntagorda, wo Sie frische Produkte direkt von Bauern kaufen können.
Wissenswertes: Ziegenkäse aus La Palma hat manchmal einen leicht süßlichen Nachgeschmack, weil die einheimischen Ziegen oft Bananenblätter und andere Früchte fressen.
25. Praktischer Reiseführer für La Palma

Wie erreicht man La Palma
Mit dem Flugzeug:
- Der Flughafen auf La Palma (SPC) liegt 7 km südlich von Santa Cruz
- Direktflüge vom spanischen Festland (Madrid, Barcelona, Bilbao)
- Regelmäßige Verbindungen von anderen Kanarischen Inseln (Teneriffa, Gran Canaria)
- Verbindungen mit vielen europäischen Städten (z.B. aus Deutschland meist mit Umstieg auf Teneriffa)
Mit der Fähre:
- Regelmäßige Verbindungen von Teneriffa (Los Cristianos und Santa Cruz de Tenerife)
- Verbindungen mit La Gomera, El Hierro und Gran Canaria
- Betreiber: Fred Olsen Express und Naviera Armas
- Fahrzeit von Teneriffa: 2,5-6 Stunden (je nach Hafen und Fährtyp)
Verkehr vor Ort
Mietwagen:
- Bequemster Weg, die Insel zu erkunden
- Verfügbar am Flughafen und in den Hauptorten
- Im Voraus buchen lohnt sich, besonders in der Saison
- Achtung: Straßen auf La Palma sind kurvig und oft steil, erfordern Erfahrung im Bergfahren
Öffentlicher Verkehr:
- Busnetz (lokal „Guaguas“ genannt) bedient die Hauptorte
- Bono Bus-Karten bieten etwa 20% Rabatt auf Fahrten
- Hauptlinien sind: 100 (Santa Cruz – Tazacorte) und 200 (Santa Cruz – Los Llanos)
- Seltene Verbindungen an Wochenenden und Feiertagen
Taxis:
- Verfügbar in größeren Ortschaften
- Können telefonisch oder über Apps bestellt werden
- Einige Firmen bieten Inseltouren mit Führer an
Beste Reisezeit
La Palma genießt das ganze Jahr über ein mildes Klima mit durchschnittlich etwa 20°C, aber die einzelnen Jahreszeiten haben ihre Vorteile:
Frühling (März-Mai):
- Ideales Wetter zum Wandern
- Blühende Mandelbäume und andere Pflanzen
- Weniger Touristen als im Sommer
- Osterfeiertage (Semana Santa) mit traditionellen Prozessionen
Sommer (Juni-August):
- Wärmste Periode, ideal zum Strandbesuch
- Praktisch kein Regen
- Zahlreiche lokale Festivals
- Mehr Touristen, höhere Unterkunftspreise
Herbst (September-November):
- Milde Temperaturen, ideal für aktive Erholung
- Schöne Sonnenuntergänge
- Einige Wege können nach Regenfällen zeitweise gesperrt sein
Winter (Dezember-Februar):
- Kühlste Periode, aber immer noch mild (17-20°C an der Küste)
- Möglicher Regen, besonders im Norden der Insel
- Möglichkeit, Schnee auf dem Roque de los Muchachos zu sehen
- Karneval (Februar) mit charakteristischem Día de los Indianos
Unterkunft
Hotels:
- Konzentrieren sich hauptsächlich in Puerto Naos, Los Cancajos und größeren Städten
- Empfohlen: Hotel Hacienda de Abajo (Tazacorte), Parador de La Palma (Breña Baja)
Apartments und Ferienhäuser:
- Gute Option für längere Aufenthalte
- Verfügbar auf der ganzen Insel, von Landhäusern (Casas Rurales) bis zu modernen Apartments
Agrotourismus:
- Aufenthalt in traditionellen Bauernhöfen
- Eintauchen in den lokalen Lebensstil
- Oft mit organischen Mahlzeiten aus eigenen Erzeugnissen
Campingplätze:
- Begrenzte offizielle Campingplatzoptionen (z.B. Campamento de Puntagorda)
- Wildes Campen ist grundsätzlich nicht erlaubt, wird aber in einigen abgelegenen Gebieten toleriert
Praktische Hinweise: Buchen Sie Unterkünfte im Voraus, besonders während Feiertagen und Festivals. In einigen ländlichen Gebieten kann die Internetqualität begrenzt sein, prüfen Sie dies vor der Buchung, wenn Sie eine stabile Verbindung benötigen.
Zusammenfassung
La Palma ist ein wahres Paradies für Suchende nach authentischen Erlebnissen, Naturliebhaber und Aktivurlauber. Diese kleine Insel bietet außergewöhnliche Vielfalt an Landschaften und Sehenswürdigkeiten – von majestätischen Bergen und Vulkanen über üppige Lorbeerwälder bis hin zu schwarzen Stränden und charmanten Kolonialstädten.
La Palma bleibt eine der am wenigsten kommerzialisierten Kanarischen Inseln und bewahrt ihren authentischen Charakter und ihre ruhige Atmosphäre. Dies ist ein Ort, wo man noch unbekannte Ecken entdecken, Einheimische treffen und den traditionellen Lebensstil abseits des Massentourismus erleben kann.
Egal ob Sie begeisterter Wanderer, Astronomieliebhaber, Geologieenthusiast oder einfach auf der Suche nach einem ruhigen Ort zum Entspannen inmitten spektakulärer Landschaften sind – La Palma Sehenswürdigkeiten werden Sie sicherlich verzaubern und unvergessliche Erinnerungen hinterlassen.
Diese „Schöne Insel“ bietet außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten, die verschiedenste Reisende zufriedenstellen:
- Spektakuläre Landschaften – von vulkanischen Kratern über üppige Lorbeerwälder bis zu steilen Klippen und schwarzen Stränden
- Ausgezeichnete Wanderbedingungen – mit einem Netz von über 850 km markierten Wegen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade
- Einzigartiges Astronomieangebot – mit einem der besten Orte der Welt zur Sternenbeobachtung
- Authentische kanarische Kultur – sichtbar in malerischen Städtchen, lokaler Küche und traditionellem Handwerk
- Ruhigere Alternative – zu den überfüllteren Inseln des Archipels wie Teneriffa oder Gran Canaria
Planen Sie Ihre Reise auf diese magische Insel jetzt und entdecken Sie, warum Einheimische sie „La Isla Bonita“ nennen – Die Schöne Insel. Denken Sie daran, dass die schönsten Erlebnisse oft abseits ausgetretener Pfade warten, also scheuen Sie sich nicht zu erkunden und sich von Neugier leiten zu lassen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
La Palma hat das ganze Jahr über ein mildes Klima mit Temperaturen zwischen 17°C im Winter und 28°C im Sommer. Die beste Reisezeit hängt von Ihren Plänen ab:
Für Wanderliebhaber: Frühling (April-Juni) und Herbst (September-November) bieten die angenehmsten Temperaturen und weniger Touristen
Für Strandbesucher: Sommer (Juli-August) garantiert wärmste Wetter und fast keine Niederschläge
Für Sternenbeobachter: Winter bietet die längsten Nächte und oft wolkenfreien Himmel
Für Liebhaber lokaler Kultur: Februar ist Karnevalszeit mit der einzigartigen Tradition des Día de los Indianos
Es gibt keine Direktflüge aus Deutschland nach La Palma. Die beliebtesten Optionen sind:
Flug mit Umstieg über Madrid oder Barcelona: Viele Fluggesellschaften bieten Verbindungen zu diesen Städten an, von dort aus können Sie Direktflüge nach La Palma nehmen
Flug nach Teneriffa, dann Umstieg: Dies ist oft die günstigste Option. Von Teneriffa können Sie La Palma erreichen: Mit kurzem Flug (etwa 30 Minuten)
Mit Fähre (2,5-6 Stunden, je nach Hafen und Schiffstyp)
Ja, La Palma ist für Touristen sicher. Der Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja endete im Dezember 2021 und seitdem hat sich die Situation auf der Insel normalisiert. Die vom Ausbruch betroffenen Gebiete machen einen kleinen Prozentsatz der Inselfläche aus, und die übrigen Regionen sind völlig sicher.
La Palma bietet über 850 km markierte Wege. Zu den schönsten gehören:
Ruta de los Volcanes – spektakulärer Weg entlang des südlichen Kamms der Insel
Caldera de Taburiente – Routen durch den imposanten Krater im Zentrum der Insel
Los Tilos und Cubo de la Galga – Wege durch üppige Lorbeerwälder
La Crestería – anspruchsvolle Route entlang des Caldera-Randes
Marcos y Cordero – faszinierender Weg durch Wassertunnel (für Erfahrene)
Der Schwierigkeitsgrad ist vielfältig, sodass jeder etwas für sich findet, von einfachen Familienspaziergängen bis zu anspruchsvollen Tageswanderungen.
La Palma ist vor allem für ihre schwarzen Vulkanstrände bekannt. Sie werden hier keine typischen, breiten Strände mit hellem Sand finden, wie sie auf anderen Kanarischen Inseln vorkommen. Die besten Strände sind Puerto Naos, Tazacorte und Los Cancajos, die über entsprechende Infrastruktur und ruhigeres Wasser verfügen. Für Suchende nach natürlicheren Erlebnissen sind Nogales und Playa Nueva empfohlen. Eine Alternative zu traditionellen Stränden sind natürliche Meeresbecken wie Charco Azul oder La Fajana, die sicheres Baden in kristallklarem Wasser bieten.
EU-Bürger, einschließlich Deutsche, benötigen nur einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, um La Palma zu besuchen (Teil Spaniens). Für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen sind keine Visa oder zusätzliche Dokumente erforderlich. Es lohnt sich, die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) mitzunehmen, die zu grundlegender medizinischer Versorgung berechtigt. Empfohlen wird auch der Abschluss einer privaten Reiseversicherung einschließlich Unfällen, besonders wenn Sie Aktivitäten wie Wandern oder Wassersport planen.
Der bequemste Weg, La Palma zu erkunden, ist die Autovermietung, die Flexibilität und Zugang zu abgelegenen Orten bietet. Auf der Insel gibt es ein gutes Busnetz (Guaguas), das die Hauptorte verbindet, obwohl die Taktfrequenz begrenzt sein kann, besonders abends und an Wochenenden. Taxis stehen ebenfalls zur Verfügung und sind eine gute Option für kürzere Strecken. Für Liebhaber aktiver Erholung können viele Orte zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden, unter Nutzung des ausgebauten Wegenetzes. Bei der Reiseplanung sollte man bedenken, dass La Palma bergiges Gelände hat und Reisen mehr Zeit in Anspruch nehmen können, als die Entfernungen auf der Karte vermuten lassen.
