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La Laguna stoppt neue Ferienwohnungen – sofortige Moratorium

La Laguna stoppt neue Ferienwohnungen – sofortige Moratorium

Die Partei Drago Verdes Canarias hat bekannt gegeben, dass der Stadtrat (Pleno) von La Laguna am Dienstag, den 13. Januar 2026, ein technisches Moratorium für die Vermietung von Ferienwohnungen beschlossen hat. Hintergrund ist das neue kanarische Gesetz, das ausdrücklich vorschreibt, die touristische Nutzung von Wohnungen im Flächennutzungsplan (Plan General de Ordenación, PGO) zu verankern. Der aktuelle PGO von La Laguna sieht diese Nutzung jedoch nicht vor, wie die Formation betont.

Einstimmige Entscheidung mit einer Ausnahme

In einer Mitteilung erläutert die Gruppe, dass der Vorschlag nach der Debatte über einen entsprechenden Antrag von Drago Verdes Canarias angenommen wurde. Dieser Antrag wurde mit den Stimmen aller im Stadtrat vertretenen politischen Gruppen ratifiziert – mit Ausnahme von Vox. Damit, so heißt es in der Mitteilung, wird ein effektives und unmittelbar geltendes Verbot zur Erteilung neuer Lizenzen für Ferienwohnungen in La Laguna etabliert, zumindest bis der Flächennutzungsplan geändert ist.

„De-facto-Moratorium, das sofort wirksam wird“

Während der Verteidigung des Antrags betonte dessen Initiatorin und Stadträtin von Drago Verdes Canarias, Carmen Peña: „In diesem Fall bedeutet die Annahme des Antrags de facto ein technisches Moratorium für die Ferienvermietung, das sofort wirksam wird.“ Sie erklärte weiter: „Wenn das Rathaus jetzt eine neue Lizenz erteilen würde, würde es sich illegal verhalten, da es keine städtebauliche Planung gibt, die die touristische Nutzung anerkennt.“ Sie fügte hinzu: „Es wird keine Ferienwohnung mehr in La Laguna geben, und wir werden weiter daran arbeiten, die Häuser der kanarischen Gesellschaft zurückzugeben.“

Kritik am Gesetz und kommunale Ambitionen

Peña merkte außerdem an, dass das neue Gesetz der kanarischen Regierung ihrer Meinung nach „zu spät kommt und nicht ausreicht, um den Verlust von Wohnraum zugunsten des Tourismussektors anzugehen“. Gleichzeitig räumte sie ein: „Mit dem Gesetz in der Hand haben wir auf kommunaler Ebene den ambitioniertesten Vorschlag gemacht, den es geben kann, damit es in La Laguna keine weiteren Ferienwohnungen mehr gibt.“

Konkrete Beschlüsse und nächste Schritte

Das technische Moratorium basiert auf dem dritten Punkt der beschlossenen Antragsvereinbarungen, der vorsieht, „die Arbeiten zur Anpassung der städtebaulichen Instrumente der Gemeinde an die neue Gesetzgebung fortzusetzen“. Konkret bedeuten die nach Änderungen des regierenden Stadtratsteams verabschiedeten Beschlüsse Folgendes:

Die bereits in der Stadtplanungsabteilung laufenden Arbeiten zur Umsetzung des „Gesetzes zur nachhaltigen Regelung der touristischen Nutzung von Wohnungen“ werden fortgesetzt. Den kommunalen Rechtsabteilungen wird die Ausarbeitung des in der Zweiten Zusatzbestimmung des genannten Gesetzes vorgesehenen „Prüf- und Kontrollplans“ übertragen. Dabei sollen Kriterien der Rechtssicherheit, Verhältnismäßigkeit und Verwaltungseffizienz einfließen und eine angemessene Integration in die bereits bestehenden kommunalen Verfahren sichergestellt werden.

Gleichzeitig werden die Arbeiten zur Anpassung der städtebaulichen Instrumente der Gemeinde an die neue Gesetzgebung innerhalb der gesetzlich festgelegten Frist und im Rahmen der Ausarbeitung des neuen Flächennutzungsplans fortgesetzt.

Appell an übergeordnete Verwaltungsebenen

Darüber hinaus werden der Inselrat (Cabildo) von Teneriffa und die Regierung der Kanarischen Inseln aufgefordert, das im Gesetz vorgesehene System der behördlichen Intervention homogen auf dem gesamten Archipel umzusetzen. Beide Verwaltungsebenen sollen die Gemeinden mit den notwendigen personellen, technischen und finanziellen Ressourcen ausstatten, um eine effektive und gerechte Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten.

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