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Seprona stellt 14 illegale Bauten auf Fuerteventura fest

Umweltpolizei geht gegen wilde Bauten vor

Der Umweltdienst der Guardia Civil, das sogenannte Seprona, hat im nordmajorischen Gemeindegebiet von La Oliva auf Fuerteventura 14 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Baurecht erstattet. Die Beamten stellten eine zunehmende Zahl von Gebäuden und Strukturen fest, die illegal zu Wohnzwecken auf als landwirtschaftlich oder naturschutzrechtlich eingestuftem Land (suelo rústico) errichtet wurden. Die Maßnahmen sind Teil einer Kampagne zur Beseitigung illegaler Bauten und zur ordnungsgemäßen Raumplanung, wie die Guardia Civil mitteilte.

Geschützte Zonen werden für Wohnen und Freizeit missbraucht

Die Ermittlungen begannen, nachdem die Seprona-Beamten eine Häufung illegaler Konstruktionen zu Wohn-, Freizeit- und sogar gewerblichen Zwecken auf geschützten Böden festgestellt hatten. Es wurden eine Reihe von Kontrollen auf solchen Flächen in La Oliva durchgeführt, alles als Reaktion auf den erkennbaren Anstieg von Bauten in Inselzonen, wo diese Art der Nutzung verboten ist. Die Guardia Civil warnt, dass dies zur Zerstörung sensibler Umweltgebiete führt und die Biodiversität sowie die Lebensqualität der legal angesiedelten Gemeinschaften gefährdet.

Von Schiffscontainern bis Paletten-Häusern

Zu den 14 festgestellten Verstößen gehören die Aufstellung von Schiffscontainern, Wohnwagen, aus Paletten zusammengezimmerten Behausungen und vorgefertigten Gebäuden sowie ähnlichen Strukturen und die unkontrollierte Ansammlung von Abfällen. „Dieses Verhalten stellt einen schweren Angriff auf die Landschaft in der natürlichen Umgebung der Insel dar“, betont die Guardia Civil.

Weitere Verstöße in Tier- und Abfallrecht

In einer gemeinsamen Koordinierungsaktion mit der Inselregierung von Fuerteventura (Cabildo) und der Guardia Civil wurden zudem mehrere Verstöße in den Bereichen Abfallentsorgung und Tierschutz festgestellt. Insgesamt handelt es sich dabei um bis zu 28 Vergehen. Die erforderlichen Berichte werden nun ausgearbeitet und an die zuständige Regierung der Kanarischen Inseln weitergeleitet.

Hohe Geldstrafen drohen

Derartige Verstöße gegen die Raumordnung können zu hohen Geldbußen führen, die bis zu 200.000 Euro betragen können, sowie zu weiteren verwaltungsrechtlichen Maßnahmen.

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