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Raser bei illegalem Rennen auf Teneriffas Bergstraße gestoppt

Zeuge weicht nachts Rennfahrern auf Bergstraße aus

Die Guardia Civil hat am Dienstag, den 10. Februar 2026, mitgeteilt, dass sie einen Mann wegen gefährlichen Fahrens untersucht. Der Grund: Seine Beteiligung an einem illegalen Autorennen auf der TF-235. Diese Straße, im Volksmund auch „Subida de Los Loros“ genannt, windet sich durch eine bergige Region im Gemeindegebiet von Arafo im Osten Teneriffas. Die kurvenreiche Strecke führt durch das bewaldete Tal von Güímar hinauf in Richtung der Teide-Straße.

Anzeige und Notrufe führen zur Ermittlung

Den Ermittlungen vorausgegangen war eine Anzeige eines besorgten Bürgers. Dieser erstattete bei der Guardia Civil in Güímar Anzeige, nachdem er in dunkler Nacht auf besagter Straße unterwegs war. Um eine Kollision zu vermeiden, musste er eine abrupte Ausweichmanöver fahren, als ein Fahrzeug in einer Kurve überholte. Der Zeuge gab an, dass sowohl das überholende Auto als auch das überholte Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit unterwegs waren. Nachdem er sein Auto auf einem unbefestigten Seitenstreifen abgestellt hatte, versuchte er, die anderen Fahrer zur Vernunft zu bringen, wurde jedoch ignoriert.

Zusätzlich meldeten sich mehrere Personen über den Notruf 112, um über illegale Rennen auf dieser Strecke zu informieren. Die Beamten konnten daraufhin drei Zeugen ausfindig machen und befragen.

Fahrzeug ohne Versicherung und mit abgelaufener ITV

In der Folge leitete die Verkehrssicherheits-Ermittlungseinheit der Guardia Civil eine Untersuchung ein. Am 20. Januar 2026 gelang es, das beteiligte Fahrzeug und seinen Halter zu identifizieren. Dem Mann wurde mitgeteilt, dass er wegen des Verdachts auf eine Straftat gegen die Verkehrssicherheit durch gefährliches Fahren untersucht wird.

Bei den Überprüfungen stellten die Beamten zwei weitere gravierende Verstöße fest: Das Fahrzeug war nicht mit der obligatorischen Kfz-Haftpflichtversicherung abgesichert und hatte eine abgelaufene Hauptuntersuchung (ITV). Dafür leitete die Guardia Civil entsprechende Verwaltungsverfahren ein.

Harte Strafen für gefährliches Fahren

Die Guardia Civil erinnert in ihrer Mitteilung an die schwerwiegenden Konsequenzen solcher Handlungen. Die Straftat des gefährlichen Fahrens kann mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zwei Jahren geahndet werden. Zudem kann das Gericht den Entzug der Fahrerlaubis für alle Kraftfahrzeuge und Motorroller für einen Zeitraum von mehr als einem bis zu sechs Jahren verhängen.

Der komplette Ermittlungsbericht zu dem Vorfall wurde bereits an das zuständige Bereitschaftsgericht (Juzgado de Instrucción en funciones de guardia) im Gerichtsbezirk von Güímar übergeben.

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