Hitzewelle auf den Kanaren: Teneriffa in Alarmbereitschaft
Die Kanarischen Inseln werden auch an diesem Montag von einer intensiven Hitzewelle heimgesucht. Für Teneriffa hat die spanische Wetterbehörde Aemet (Agencia Estatal de Meteorología) erneut die Warnstufe Orange (erhebliche Gefahr) für den Osten, Süden und Westen der Insel aktiviert. Die Quecksilbersäule soll dort bis auf 37 Grad klettern. Für die übrigen Gebiete der Insel gilt die Warnstufe Gelb (mäßige Gefahr).
Wo die Temperaturen am höchsten steigen
Besonders betroffen von der Gluthitze sind die mittleren Höhenlagen der Insel, lokal aber auch die Küstenbereiche. Im Norden Teneriffas werden immerhin noch bis zu 34 Grad erwartet, während die Thermometer in der Metropolregion um Santa Cruz bis auf 35 Grad klettern können. Die gute Nachricht: Der Himmel über der Insel bleibt weitgehend klar, lediglich in der Nacht könnten sich an der nordöstlichen Küste einige tiefe Wolkenfelder zeigen.
Zudem bleibt die Calima, der feine Saharastaub in der Atmosphäre, in höheren Luftschichten präsent und sorgt für einen milchig-trüben Himmel. Die nächtlichen Tiefstwerte werden voraussichtlich nicht unter 25 Grad fallen, insbesondere in den mittleren Lagen und der Metropolregion – tropische Nächte sind also vorprogrammiert.
Stürmische Winde trotz Hitze
Trotz der extremen Temperaturen bleibt es windig: Es weht ein mäßiger Wind aus Nordost, der im äußersten Westen und an der Südostküste zeitweise stark auffrischen kann. In den frühen Morgenstunden und am späten Abend sind sogar einzelne, sehr starke Böen nicht ausgeschlossen. Auf den Gipfeln der Insel weht der Wind aus Ost mit schwacher bis mäßiger Stärke.
Gran Canaria: Höchste Warnstufe Rot aktiviert
Doch so drückend die Lage auf Teneriffa auch ist, die am stärksten betroffene Insel des Archipels ist an diesem Montag Gran Canaria. Hier hat die Aemet ab 11:00 Uhr die höchste Warnstufe, die Warnstufe Rot (extreme Gefahr), ausgerufen. Der Grund: Es werden Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet.
Diese extremen Werte werden vor allem im Becken von Tejeda sowie in den mittleren Höhenlagen im Südosten und Westen der Insel erwartet. Zusätzlich zur brutalen Hitze warnt die Wetterbehörde vor starken Winden mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde. Diese treten insbesondere an den Südost- und Westhängen auf, von den Küsten bis hinauf in die mittleren Lagen.
Die Behörden raten der Bevölkerung und insbesondere Touristen, körperliche Anstrengungen im Freien während der Mittagsstunden zu vermeiden, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und auf den Aufenthalt in der prallen Sonne zu verzichten.
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