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Hausetausch boomt: Kanaren verzeichnen 47% mehr Tauschurlaube

Hausetausch als Urlaubstrend 2026

Der Tausch von Wohnungen und Häusern als Urlaubsform erlebt einen enormen Aufschwung. Nach Angaben der Plattform HomeExchange ist die Zahl der Hausetausche in Spanien im Jahr 2025 insgesamt um 43 Prozent gestiegen. Besonders stark fiel das Wachstum auf den Kanarischen Inseln aus: Hier verzeichnete die Plattform einen Anstieg von 47 Prozent. Insgesamt nutzen in Spanien bereits mehr als 40.600 Mitglieder die Möglichkeit, ihre eigenen vier Wände gegen eine Ferienunterkunft zu tauschen.

Spanienweites Wachstum mit regionalen Spitzenreitern

Das Wachstum ist ein landesweites Phänomen, das jedoch regional unterschiedlich stark ausfällt. An der Spitze des Rankings steht die Autonome Gemeinschaft Valencia mit einem beeindruckenden Plus von 184 Prozent. Es folgen Kastilien-La Mancha (+61%), Extremadura (+57%), La Rioja (+52%) und die Region Madrid (+51%). Die Kanarischen Inseln belegen mit ihrem Wachstum von 47 Prozent einen Platz im starken Mittelfeld, noch vor Regionen wie Galicien (+46%), Kastilien und León (+45%) oder Andalusien (+43%).

Eine globale Community mit lokaler Wirkung

HomeExchange, die weltweit in 155 Ländern aktiv ist und über 270.000 Mitglieder zählt, führt den Erfolg auf mehrere Faktoren zurück. Eine zentrale Rolle spiele eine engagierte Community und die Kraft der persönlichen Empfehlung: 60 Prozent der neuen Mitglieder kämen durch Weiterempfehlungen zur Plattform. Zudem bleibe die überwiegende Mehrheit der Nutzer der Plattform treu, was sich in einer Verlängerungsrate von über 90 Prozent widerspiegelt. Für das Jahr 2026 rechnet das Unternehmen mit insgesamt 15 Millionen Übernachtungen durch Hausetausche.

Neues Logo für eine neue Bewegung

Anlässlich dieses dynamischen Wachstums hat HomeExchange seine Markenidentität erneuert und ein neues Logo vorgestellt. Damit will das Unternehmen die aktuelle Realität der Plattform widerspiegeln und den Hausetausch als einen der großen Reisetrends für 2026 positionieren. Das erklärte Ziel ist es, „eine globale Bewegung anzuführen, um eine Welt voranzutreiben, in der das Teilen von Unterkünften Menschen einander näherbringt und das Leben bereichert“.

Antwort auf die Herausforderungen des Massentourismus

HomeExchange betont den Hausetausch ausdrücklich als „eine Form des nicht-kommerziellen und wertebasierten Tourismus“. In einer Zeit, in der viele Reiseziele mit den Auswirkungen des Massentourismus zu kämpfen hätten, biete diese Alternative einen anderen Weg. Charles-Edouard Girard, Mitbegründer von HomeExchange, erklärt: „Die traditionelle Gastfreundschaft stößt an ihre Grenzen. Wir können nicht unendlich viele Hotels bauen, und der Massentourismus erzeugt Umweltdruck, soziale Spannungen und zunehmend standardisierte Erfahrungen. Der Hausetausch bietet einen anderen Pfad, der nicht-transaktionelle Beziehungen, Ausgewogenheit und Respekt für die lokalen Gemeinschaften in den Vordergrund stellt.“

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