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Tipps der Guardia Civil für sichere Osterreisen 2026

Guardia Civil warnt: So reisen Sie zu Ostern 2026 sicher auf Teneriffa

Die spanische Guardia Civil hat auf der Social-Media-Plattform X wichtige Hinweise für alle veröffentlicht, die ihre Osterreisen (Semana Santa) 2026 planen. Das Ziel der Beamten ist klar: die Verkehrssicherheit erhöhen und die Unfallzahlen auf den Straßen Teneriffas und im gesamten Land zu senken. Die Statistik der Verkehrsdirektion (DGT) für die Osterwoche 2025 unterstreicht die Dringlichkeit: Mit 16,7 Millionen Langstreckenfahrten kam es zu 25 tödlichen Verkehrsunfällen, bei denen 26 Menschen starben.

Der Reifencheck: Kleine Kontrolle, große Wirkung

Ein zentraler Ratschlag der Behörden betrifft die Reifendruckkontrolle, besonders vor längeren Fahrten. Zu wenig Luft im Reifen hat fatale Folgen: Er verschleißt schneller, der Kraftstoffverbrauch steigt, die Gefahr eines Platten erhöht sich und die Bremsleistung verschlechtert sich erheblich. Dies gefährdet die Sicherheit des Fahrers und aller anderen Verkehrsteilnehmer. Abgesehen von dem Risiko drohen bei mangelhaften Reifen auch Geldstrafen zwischen 90 und 200 Euro, abhängig vom Schweregrad des Mangels.

Gut geplant ist halb angekommen: Die Route im Blick

Eine gute Reiseplanung inklusive der Überprüfung des Straßenzustands ist unerlässlich. Die DGT stellt dafür mehrere Kanäle zur Verfügung:

Müdigkeit am Steuer: Ein lebensgefährlicher Begleiter

Die Verkehrspolizei appelliert an alle Fahrer, regelmäßig Pausen von 20 bis 30 Minuten einzulegen. Müde zu fahren, gefährdet das eigene Leben und das aller anderen. Konkrete Empfehlungen lauten:

  • Starten Sie keine Fahrt nach einem anstrengenden Arbeitstag oder mit Schlafdefizit.
  • Ein guter Nachtschlaf vor einer langen Reise ist fundamental.
  • Machen Sie alle 2 Stunden oder 200 Kilometer eine Pause – auch wenn Sie sich noch nicht müde fühlen.
  • Planen Sie die Reise so, dass Sie die typischen Müdigkeitsphasen (z.B. mittags oder nach Mitternacht) vermeiden.
  • Teilen Sie sich das Steuer, wenn Sie nicht alleine unterwegs sind.

Handy am Steuer: Eine teure und riskante Ablenkung

Laut Daten des Vereins Automovilistas Europeos Asociados (AEA) wurden auf den Kanarischen Inseln im Jahr 2024 insgesamt 9.302 Fahrer dabei erwischt, wie sie am Steuer ihr Handy benutzten. Der Blick auf das Mobilgerät und weg von der Straße ist eine der häufigsten und gefährlichsten Verkehrsverstöße. Er wird mit einer Geldstrafe von 200 Euro und dem Abzug von 6 Punkten im Flensburger Register (spanischer Führerschein) geahndet.

Artikel 18 der spanischen Straßenverkehrsordnung (Reglamento General de Circulación) stellt klar: „Während der Fahrt ist die Benutzung von Mobiltelefonen und anderen Kommunikationsgeräten verboten. Ausgenommen ist nur die Kommunikation, bei der weder die Hände benutzt noch Kopfhörer, Ohrhörer oder ähnliche Geräte verwendet werden.“

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