guardia civil beschlagnahmt faelschungen gran canaria

Guardia Civil beschlagnahmt 1,5 Mio. Euro Fälschungen auf Gran Canaria

Schlag gegen Produktfälschungen auf Gran Canaria

Der Finanzdienst der Nachbarschaftskompanie der Guardia Civil auf Gran Canaria hat einen großen Erfolg im Kampf gegen Produktpiraterie erzielt. Im Zuge mehrerer europaweiter Operationen mit den Codenamen ‚Fake Star‘, ‚Aphrodite VI‘, ‚Ludus‘ und ‚Elektron‘ wurden insgesamt 31.885 gefälschte Produkte mit einem geschätzten Wert von mehr als 1,5 Millionen Euro beschlagnahmt. Dies teilte die Polizeibehörde in einer Pressemitteilung mit.

Vier Operationen von Juni bis November

Die gemeinsamen Aktionen fanden zwischen Juni und November statt und konzentrierten sich auf die Aufdeckung und Entfernung von gefälschten Waren, die über Online-Plattformen und stationäre Verkaufsstellen vertrieben wurden. Eine enge Zusammenarbeit der Finanzabteilungen in Vecindario und Santa María de Guía mit anderen Spezialeinheiten war für den Erfolg entscheidend. Zusätzlich unterstützten Sachverständige für gewerbliche Schutzrechte die Ermittlungen, um die Straftaten nachzuweisen. Bei der Operation ‚Fake Star‘ leisteten auch die lokalen Polizeibehörden der beteiligten Gemeinden Unterstützung.

Operation „Fake Star“: Gefälschte Schuhe und Textilien

Die Operation ‚Fake Star‘ zielte auf die Produktion und den Vertrieb gefälschter Schuhe und Textilien bekannter europäischer Marken ab. Die Waren wurden sowohl auf digitalen Plattformen als auch ambulant auf Märkten verkauft. Im Rahmen von sieben Inspektionen konnten 10.936 gefälschte Produkte im Wert von schätzungsweise 963.615 Euro sichergestellt werden. Gegen neun Personen wird wegen des Verdachts auf Straftaten gegen gewerbliche Schutzrechte ermittelt.

Operation „Elektron“: Illegale Elektronikware

Im technologischen Bereich befasste sich die Operation ‚Elektron‘ mit dem illegalen Vertrieb gefälschter Elektronikzubehörteile und -produkte. Diese Artikel wurden hauptsächlich über E-Commerce-Plattformen, soziale Medien und auch in Ladengeschäften verkauft. Zwei Inspektionen führten zur Beschlagnahmung von 6.185 gefälschten Artikeln mit einem geschätzten Wert von etwa 408.220 Euro.

Operation „Ludus“: Gefährliche Spielzeugfälschungen

Die Operation ‚Ludus‘ konzentrierte sich auf die Aufdeckung und Entfernung von gefälschtem oder nicht zugelassenem Spielzeug, das ein besonderes Risiko darstellt, da es für Kinder bestimmt ist. Es handelte sich größtenteils um Produkte aus China, denen die vorgeschriebene spanische Kennzeichnung und das verpflichtende CE-Zeichen fehlten. Bei zwei Inspektionen wurden 13.656 gefälschte Spielzeuge im Wert von 99.828 Euro beschlagnahmt. Gegen zwei Personen wird ermittelt.

Operation „Aphrodite VI“: Parfüm und Kosmetik

Schließlich zielte die Operation ‚Aphrodite VI‘ auf die Beschlagnahmung von gefälschten Parfüms, Kosmetika und Körperpflegeprodukten oder solchen, die gegen europäische Vorschriften verstoßen, ab. Bei zwei Inspektionen wurden 1.108 Parfümflakons entdeckt, die nicht auf Spanisch etikettiert waren, keine Identifizierung des für die EU Verantwortlichen aufwiesen und kein Haltbarkeitsdatum nach dem Öffnen angaben. Diese Verstöße führten zur Anzeige von zwei Fällen bei der pharmazeutischen Aufsichtsbehörde der Kanarischen Regierung. Der wirtschaftliche Wert der hier beschlagnahmten Produkte belief sich auf 55.700 Euro.

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