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GC-41 auf Gran Canaria nach Erdrutsch wieder frei

GC-41 nach Erdrutsch wieder vollständig freigegeben

Gute Nachrichten für alle regelmäßigen Nutzer der GC-41 auf Gran Canaria. Die Inselregierung (Cabildo) hat bekannt gegeben, dass die Straße nach einem Erdrutsch am Dienstagnachmittag im Bereich von Valsequillo nun wieder vollständig für den Verkehr in beide Richtungen geöffnet ist. Die umfangreichen Reinigungs- und Räumarbeiten konnten erfolgreich abgeschlossen werden.

Ununterbrochener Einsatz mit schwerem Gerät

Mehrere Stunden lang arbeitete der Straßendienst des Cabildo ununterbrochen mit schwerem Gerät, um die Fahrbahn von den herabgestürzten Erd- und Gesteinsmassen zu befreien und die Sicherheit der Infrastruktur zu gewährleisten. Die Straße war vorübergehend für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Bereits am Dienstagnachmittag war der Notdienst des Cabildo ausgerückt und hatte damit begonnen, die großen Brocken aus verdichteter Erde zu zerkleinern und abzutransportieren. Diese Arbeiten gestalteten sich vergleichsweise einfach, da das Material nicht so hart wie Fels war.

Sofortige Sperrung bei Kilometer 12,3

Das Ausmaß des Abgangs machte eine sofortige Sperrung der GC-41 bei Kilometer 12,300 notwendig. Diese Maßnahme diente der Sicherheit der Autofahrer und sollte den Zugang für Notfall-, Wartungs- und Reinigungskräfte ermöglichen. Die Auswirkungen auf den Verkehr hielten sich jedoch in Grenzen, da der Erdrutsch die Fahrspur in Richtung des Inselinneren (Cumbre) blockierte und nicht die Spur Richtung Telde. Dies erlaubte eine sicherere Absperrung und eine schnellere Räumung der Unglücksstelle.

Schutznetze hielten der Last nicht stand

Obwohl die Böschung mit Schutznetzen gegen Steinschlag gesichert war, konnten diese dem Gewicht des Erdrutsches nicht standhalten. Es ist nicht das erste Mal, dass es auf der GC-41 zu einem solchen Vorfall kommt: Vor gerade einmal zehn Monaten hatte sich bereits ein ähnlicher Abgang bei Kilometer 12,90 ereignet, was die Anfälligkeit dieser Straße in bestimmten Abschnitten deutlich macht.

Cabildo warnt und überwacht die Stelle

Die Inselregierung weist darauf hin, dass die Straße erst nach vollständiger Freigabe wieder befahren werden sollte. Bis die Strecke wieder als hundertprozentig sicher eingestuft wird, bleibt ein Überwachungsteam vor Ort, um weitere Vorfälle zu verhindern.

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