Expropriationen für Nord-Süd-Autobahn angelaufen
Rund 60 Anwohner und Grundstückseigentümer in der Gemeinde Antigua auf Fuerteventura sind von den notwendigen Enteignungen für den Bau der neuen Nord-Süd-Autobahn betroffen. Konkret geht es um den Abschnitt zwischen dem Flughafen der Insel und der Kreuzung von Pozo Negro. Wie die Gemeindeverwaltung von Antigua am Freitag in einer Mitteilung informierte, hat sich das technische Team der Generaldirektion für Straßeninfrastruktur und Mobilität in den vergangenen Tagen in die Gemeinde begeben, um die vorläufigen Protokolle vor der Inbesitznahme der Grundstücke aufzunehmen.
Bürgermeister unterzeichnet Vereinbarungen
Bürgermeister Matías Peña García hat in diesem Zusammenhang mit seiner Unterschrift allen Protokollen über die zwischen den Parteien erzielten Enteignungsvereinbarungen beigewohnt. Dies betrifft auch drei betroffene Parzellen, die im Besitz der Gemeinde selbst sind. Zuvor hatte er im Ratssaal die betroffenen Bürger empfangen, deren Land der geplanten Autobahnstrecke innerhalb des Gemeindegebiets von Antigua im Wege steht.
Projekt Teil des Kanaren-Straßenpakets
Das Rathaus erinnert daran, dass die Maßnahme im „Convenio de Carreteras Canarias-Estado 2018-2027“ enthalten ist. Ziel sei es, die Mobilität zu verbessern und die Verkehrssicherheit auf der Nord-Süd-Verbindung der Insel zu erhöhen, so die Mitteilung. Bürgermeister Peña García lobte die Organisation und die detaillierte Betreuung jedes betroffenen Anwohners durch das spezialisierte Team der Straßenbaubehörde. Dieses sei eigens in dieser Woche in die Gemeinde gekommen, um anhand der Pläne und persönlich die Grenzen jeder betroffenen Parzelle zu erläutern und die Einzelheiten der Enteignungen im Detail zu erklären.

