Lebensrettung in brennendem Haus
Die Feuerwehrleute des Konsortiums für Sicherheit und Notfälle von Lanzarote haben am Donnerstagmorgen zwei Migranten lebend aus einem verlassenen Haus in Arrecife gerettet. Der Einsatzort befand sich in der Calle La Inés, gegenüber dem Ausbildungszentrum Microsistemas und auf der Rückseite der Straße Manolo Millares, im Zentrum der Inselhauptstadt.
Mutmaßlich vorsätzlicher Brand
Das Konsortium geht davon aus, dass das Feuer „vorsätzlich“ gelegt wurde. Dank des Einsatzes der Feuerwehrkräfte und des diensthabenden Unteroffiziers gelang es, Zugang zu dem Gebäude zu bekommen und die beiden Opfer in Sicherheit zu bringen. „Die Situation war aufgrund der großen Menge an Hausrat im Inneren des Hauses ziemlich gefährlich“, erklärt der Geschäftsführer des Konsortiums für Sicherheit und Notfälle, Enrique Espinosa. Die Bewohner „hatten den Brand nicht bemerkt, und am Ende konnte ihnen das Leben gerettet werden. Ihnen geht es gut“, fügt Espinosa hinzu.
Bereits zweiter Einsatz am selben Ort
Bei dem verlassenen Haus in der Calle La Inés, in dem die Feuerwehrleute eingriffen, handelte es sich um dasselbe Gebäude, in dem sie bereits in der Nacht zu Mittwoch aktiv werden mussten. Damals waren sie um 23:21 Uhr über einen Brand alarmiert worden. Bei ihrer Ankunft stellten sie fest, dass die Flammen Müll in Brand gesetzt hatten. Während der Inspektion der Räumlichkeiten fanden sie eine lebende Person im Inneren, die sie evakuierten. Anschließend löschten sie das Feuer vollständig mit einem Strahlrohr und Sprühstrahl.

