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Teneriffa: Mutter nach brutaler Attacke in kritischem Zustand

Mutter nach zwölfstündiger Operation in kritischem Zustand

Die Frau, die in der Nacht zum vergangenen Freitag auf Teneriffa einen brutalen Femizid-Angriff durch ihren Partner erlitt und mit ansehen musste, wie ihr zehnjähriger Sohn starb, wurde zwölf Stunden lang in einem Krankenhaus operiert. Wie autorisierte Quellen der Regierungsdelegation am Samstag bestätigten, befindet sich die 26-jährige Almudena weiterhin in einem sehr ernsten, aber stabilen Zustand. Das Opfer von geschlechtsspezifischer und vicarierender Gewalt (Gewalt gegen Nahestehende, um ein anderes Opfer zu treffen) liegt seit der Nacht der Tragödie im Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de La Candelaria (Hunsc) auf Teneriffa.

Stabil innerhalb des kritischen Bereichs

Das Referenzkrankenhaus der Insel teilte am Samstag mit, die Frau sei intubiert, aber bei Bewusstsein. Zudem wurde klargestellt, dass ihr Zustand stabil sei – innerhalb des schweren Bereichs – und dass ihr Leben nicht in unmittelbarer Gefahr schwebe.

Der Ablauf der grausamen Tat

Gegen ein Uhr morgens am vergangenen Freitag griff ein 35-jähriger Mann namens Juan Manuel Alonso Fumero, im Viertel als „Juanma“ bekannt, in einer Wohnung im zweiten Stock des Portal 2 am Paseo Santa Eulalia seine Frau und den gemeinsamen Sohn Yared (10) mit einer Machete an. Die Schreie der Frau alarmierten die Nachbarn in der Barriada de Cabo Blanco im Gemeindegebiet von Arona im Süden Teneriffas. Nach und nach näherten sich mehrere Personen dem Tatort. Ein Bewohner des Wohnblocks schrie ebenfalls um Hilfe. Die Wohnungstür stand offen, doch ein Metallgitter versperrte den Zugang.

Mutiger Einsatz der Nachbarn

Zwei weitere Bürger aus dem oberen Teil der Siedlung eilten mit einer Brechstange („patacabra“) herbei. Nach großen Anstrengungen gelang es ihnen, das Gitter aufzubrechen und in die Wohnung zu gelangen, wo sie eine Horrorszene vorfanden: Der Junge lag bereits tot auf dem Boden, mit mehreren Machetenhieben auf den Kopf und andere Körperteile. Die Frau wies sehr schwere Verletzungen an beiden Oberarmen auf. Die Männer versuchten, Juan Manuel zur Vernunft zu bringen und zu beruhigen, was jedoch unmöglich war. Ihre Anwesenheit konnte ihn jedoch für einen Moment ablenken und so möglicherweise verhindern, dass er Almudena vollends tötete. Anschließend gingen sie nach draußen auf die Straße.

Einsatz der Sicherheitskräfte endet tödlich für Täter

Minuten später trafen Guardia Civil und Lokalpolizei von Arona ein und begaben sich sofort in die Wohnung. Der Täter setzte sein gewalttätiges und unkontrolliertes Verhalten jedoch fort. Nachdem er die Beamten verfolgt und einen von ihnen an der Schulter verletzt hatte, wurde er auf offener Straße von einem Angehörigen der Guardia Civil durch Schüsse niedergestreckt.

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