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70-Jähriger fährt 4 km falsch auf GC-1 bei Telde

Großeinsatz auf der GC-1: Polizei stoppt Falschfahrer

Am vergangenen Sonntag, dem 4. Januar, gegen 23:50 Uhr, gelang der Nationalpolizei ein gefährlicher Einsatz auf Gran Canaria. Beamte konnten ein Fahrzeug stoppen, das in falscher Richtung auf der Autobahn GC-1 unterwegs war, auf Höhe der Gemeinde Telde. Der 70-jährige Fahrer hatte eine Situation geschaffen, die ein ernstes Risiko für den gesamten Verkehr und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer darstellte.

Notrufe lösten sofortigen Polizeieinsatz aus

Die Alarmmeldung ging in der operativen Leitstelle CIMACC 091 ein, die mehrere Notrufe bearbeitete. Die Anrufer meldeten einen weißen Pkw, der auf dem Abschnitt der Autobahn von Süden in Richtung Las Palmas de Gran Canaria in die falsche Richtung fuhr, in der Nähe des Einkaufszentrums Alcampo. Unverzüglich machte sich eine Streifenpatrouille auf den Weg zum Ort des Geschehens. Mit akustischen und optischen Signalen warnten die Beamten andere Fahrer und versuchten, das gefährliche Manöver des Fahrzeugs zu beenden.

Vier Kilometer in der Gegenrichtung

Der Wagen legte etwa vier Kilometer auf der falschen Fahrbahn zurück, bis die Polizisten ihn in der Nähe des Einkaufszentrums Las Terrazas ausmachen konnten. Die Polizei brachte den Fahrer auf sichere Weise zum Stehen, indem sie sich strategisch vor das Auto setzte und es so zwang, auf dem Seitenstreifen der Autobahn anzuhalten. Glücklicherweise kam es bei dieser Aktion zu keinem Unfall.

Desorientierter Fahrer wird ins Krankenhaus gebracht

Nachdem das Fahrzeug zum Stillstand gebracht worden war, sicherten die Beamten der Nationalpolizei die Zone und zogen den Zündschlüssel ab. Der Fahrer zeigte Anzeichen von Desorientierung und seine Antworten waren zusammenhanglos, was Zweifel an seinem geistigen oder körperlichen Zustand aufkommen ließ. Angesichts dieser Situation verständigte die Polizei die Verkehrspolizei der Guardia Civil, die die weiteren Formalitäten übernahm. Parallel wurden die Rettungsdienste alarmiert.

Die Sanitäter untersuchten den Mann vor Ort und entschieden sich anschließend dazu, ihn zur genaueren medizinischen Untersuchung ins Hospital Insular zu bringen. Das betroffene Fahrzeug wurde von der Fahrbahn entfernt und in den städtischen Abschlepphof überführt.

Verkehr normalisierte sich ohne Schäden

Nach der Intervention normalisierte sich der Verkehr auf der Autobahn wieder. Es entstanden weder Personenschäden noch Sachschäden, wodurch eine größere Tragödie verhindert werden konnte. Die Nationalpolizei erinnert alle Bürger daran, die Vorsicht am Steuer besonders auf hoch frequentierten Straßen wie der GC-1 zu maximieren. Das Fahren in falscher Richtung gehört zu den gefährlichsten und riskantesten Verhaltensweisen im Straßenverkehr.

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