Erdbebenserie zwischen Gran Canaria und Teneriffa
Das Nationale Geographische Institut (Instituto Geográfico Nacional, IGN) hat in den letzten Tagen mehrere Erdbeben in der Zone des submarinen Vulkans Enmedio registriert. Dieser Unterwasservulkan liegt zwischen den Inseln Gran Canaria und Teneriffa. Die seismische Aktivität begann am vergangenen Donnerstag und setzte sich über das Wochenende fort.
Die Ereignisse im Detail
Das erste Beben in dieser Serie ereignete sich am Donnerstag um 16:49 Uhr Ortszeit in nur sieben Kilometern Tiefe und hatte eine Magnitude von 2,1 auf der mbLg-Skala. Noch am selben Tag folgten zwei weitere Erdstöße mit wenigen Minuten Abstand: Um 22:52 Uhr (Magnitude 1,5, Tiefe 29 km) und um 22:56 Uhr (Magnitude 1,3, Tiefe 21 km).
In der Nacht zum Freitag wurde um 02:41 Uhr ein Beben der Stärke 1,1 in zehn Kilometern Tiefe aufgezeichnet. Ein weiterer, etwas stärkerer Erdstoß folgte am Freitagmittag um 15:23 Uhr. Dieser erreichte eine Magnitude von 2,6 und hatte sein Herd in 28 Kilometern Tiefe.
Aktivität am Wochenende
Die Serie setzte sich am Samstagmorgen fort. Um 07:35 Uhr wurde ein Beben der Stärke 1,3 in 28 Kilometern Tiefe registriert. Das bislang letzte Ereignis dieser Folge datiert auf den Sonntagmorgen (29. März 2026) um 08:05 Uhr. Dieses Erdbeben hatte eine Magnitude von 2,0 und ein Herd in 17 Kilometern Tiefe.
Alle gemessenen Beben werden als leicht eingestuft und waren für die Bevölkerung auf den umliegenden Inseln in der Regel nicht spürbar. Die Überwachung des Gebiets durch das IGN läuft kontinuierlich weiter.

