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Sechs Erdbeben zwischen Gran Canaria und Teneriffa

Erdbebenserie im Kanaren-Archipel

Die Kanarischen Inseln wurden in den letzten Stunden von einer Serie seismischer Aktivität erschüttert. Wie das Nationale Geographische Institut (IGN) in seinem aktuellen Erdbebenregister mitteilt, wurden zwischen den Inseln Gran Canaria und Teneriffa insgesamt sechs Erdstöße registriert. Zwei dieser Beben erreichten Magnituden von 2,8 und 2,1 auf der mbLg-Skala.

Zeitpunkt und Tiefe der Beben

Die seismischen Ereignisse verteilten sich über den heutigen Samstag, den 20. Dezember, und traten zu verschiedenen Uhrzeiten zwischen den frühen Morgenstunden und dem Nachmittag auf. Das stärkste Beben mit einer Magnitude von 2,8 mbLg ereignete sich um 17:59 Uhr (UTC) in einer Tiefe von etwa sieben Kilometern. Nur knapp eine halbe Stunde später, um 18:26 Uhr, folgte ein weiteres Beben in 16 Kilometern Tiefe, das als letztes in der Serie vom IGN erfasst wurde.

Anhaltende seismische Aktivität

Die aktuelle Serie fügt sich in eine Phase erhöhter, aber insgesamt schwacher seismischer Aktivität im Archipel ein. Innerhalb der vergangenen vier Tage haben die Messstationen des IGN an verschiedenen Punkten der Kanarischen Inseln bereits mehr als 20 Erdbeben niedriger Magnitude registriert. Keines dieser Beben hat die Stärke von 2,8 mbLg überschritten. Solche leichten Erdbeben sind in der vulkanisch aktiven Region nicht ungewöhnlich und werden in der Regel von der Bevölkerung kaum oder gar nicht gespürt.

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