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El Hierro: 24 Sozialwohnungen für Frontera geplant

Neue Sozialwohnungen für El Hierro

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat die Ausschreibung für den Bau eines Wohnkomplexes mit 24 geförderten Wohnungen in der Gemeinde Frontera auf der Insel El Hierro veröffentlicht. Das veranschlagte Basishaushalt für die Vergabe beläuft sich auf 5,16 Millionen Euro. Die Maßnahme wird durch das öffentliche Unternehmen Viviendas Sociales e Infraestructuras de Canarias S.A.U. (VISOCAN) durchgeführt und ist Teil der autonomen Strategie zur Erweiterung des öffentlichen Wohnungsbestands und zur Erleichterung des Zugangs zu angemessenem Wohnraum, insbesondere auf den nicht-hauptstädtischen Inseln.

Umfassendes Bauprojekt mit Infrastruktur

Laut der für öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Mobilität zuständigen Regionalministerin (Consejería) umfasst das Projekt nicht nur den Bau der Wohnungen, sondern auch die Errichtung von 27 Garagenplätzen, 21 Abstellräumen sowie die entsprechenden Erschließungsarbeiten. Ziel ist es, den Wohnkomplex in das städtische Umfeld der Gemeinde Frontera zu integrieren. Der ausgeschriebene Vertrag sieht eine Ausführungsfrist von 24 Monaten vor, in der sowohl die Bauarbeiten als auch die notwendigen ergänzenden Maßnahmen zur Versorgung der Anlage mit grundlegenden Dienstleistungen durchgeführt werden. Nach der Fertigstellung werden die Wohnungen Teil des öffentlichen Wohnungsbestands der Kanarischen Inseln.

Antwort auf angespannten Wohnungsmarkt

Die autonome Regierung betont, dass solche Projekte eine Antwort auf die Schwierigkeiten beim Zugang zu Wohnraum sein sollen – ein Problem, das bestimmte Bevölkerungsgruppen besonders betrifft und das sich in Gebieten mit einem begrenzten Angebot, wie auf einigen kleineren Inseln, verschärft. Die geplante Wohnanlage in Frontera stellt eine bedeutende Stärkung des geförderten Wohnungsbaus auf El Hierro dar, einer Insel, auf der der Zugang zu öffentlichem Wohnraum im Vergleich zu anderen Gebieten des Archipels eingeschränkter ist. Das Ministerium unterstreicht, dass diese Maßnahmen dazu beitragen, die Bevölkerung zu halten, die Wohnstabilität zu fördern und die lokale soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen.

Wohnungspolitik als Instrument der territorialen Kohäsion

Die kanarische Regierung besteht darauf, dass die Wohnungspolitik auch eine Komponente der territorialen Kohäsion hat. Sie ist darauf ausgerichtet, sicherzustellen, dass die Einwohner der nicht-hauptstädtischen Inseln unter ähnlichen Bedingungen auf Ressourcen und Dienstleistungen zugreifen können wie der Rest der autonomen Gemeinschaft. Das konkrete Projekt umfasst den Bau von 24 Sozialwohnungen, die gemäß der geltenden Vorschriften für den öffentlichen Wohnungsbau gestaltet sind. Dazu kommen 27 Garagenplätze, die den Parkbedarf der künftigen Bewohner decken sollen, sowie 21 Abstellräume – ein funktionales Element, das bei solchen Wohnanlagen immer stärker nachgefragt wird. Außerdem sind die notwendigen Erschließungsarbeiten vorgesehen, die dem Bereich angemessene Zugänge, Dienstleistungen und Infrastrukturen verschaffen, um eine korrekte Integration in das städtische Umfeld von Frontera zu gewährleisten.

Ausschreibungsdetails für interessierte Unternehmen

Unternehmen, die an der Ausschreibung teilnehmen möchten, können ihre Angebote über die „Plataforma de Contratación del Sector Público“ (Vergabeplattform des öffentlichen Sektors) einreichen, den offiziellen Kanal für diese Art von Verwaltungsverfahren. Die Frist für die Einreichung der Anträge endet am 25. Januar 2026 um 13:00 Uhr kanarischer Zeit.

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