Festnahme nach Einbruchsserie in Bildungszentrum
Ein schneller und effizienter Einsatz der Guardia Civil in Agüimes auf Gran Canaria führte zur Festnahme eines Anwohners. Er steht im Verdacht, für drei Eigentumsdelikte verantwortlich zu sein: zwei vollendete Diebstähle und einen versuchten Einbruch. Die Vorfälle ereigneten sich im Bildungszentrum „La Casa del Maestro“, das zwischen dem 1. und 5. Dezember Ziel einer Reihe von Einbrüchen wurde.
Drei Einbrüche innerhalb weniger Tage
Der erste Vorfall geschah in der Nacht zum 2. Dezember. Der nun Festgenommene gelangte durch Klettern auf das Gelände und brach mehrere Innentüren auf, um sechs Laptops, Projektoren und Bildschirme zu stehlen. Weniger als 24 Stunden später, am 3. Dezember, gab es einen neuen Einbruchsversuch, der jedoch vom Personal des Zentrums vereitelt werden konnte. Der dritte Einbruch fand zwischen dem Nachmittag des 4. und dem Morgen des 5. Dezember statt. Dabei machte der Täter erneut mit technischem Material für den Unterricht Beute und wiederholte sein Vorgehen.
Aufmerksame Mitarbeiter ermöglichen schnelle Identifizierung
Die schnelle Identifizierung des Verdächtigen wurde durch die aufmerksame Beobachtung der Mitarbeiter möglich. Während des zweiten Einbruchsversuchs verhinderten sie nicht nur den Diebstahl, sondern lieferten auch eine detaillierte Personenbeschreibung. Mit diesen Informationen leitete die Guardia Civil eine fotografische Überwachung ein, die den Verdächtigen mit allen drei Taten in Verbindung brachte. Am Morgen des 5. Dezember, nur Stunden nach dem letzten Diebstahl, nahmen die Beamten den Mann fest.
Unterrichtsbetrieb durch Diebstähle lahmgelegt
Über den materiellen Schaden hinaus beeinträchtigten die Diebstähle den Betrieb des Zentrums erheblich. Die gestohlenen Geräte, obwohl auf dem illegalen Markt von geringem kommerziellem Wert, waren für die Ausbildung der Schüler unerlässlich. Der vorübergehende Verlust dieser Ressourcen unterbrach die pädagogische Arbeit und zwang zur Umorganisation des Tagesablaufs. Dieser Fall zeigt erneut die Verwundbarkeit von Bildungseinrichtungen gegenüber solchen Straftaten. Der Verlust von Lehrmaterial betrifft nicht nur Lehrer und Schüler, sondern die gesamte Schulgemeinschaft, die mit einem unverhältnismäßigen Schaden durch vandalistische Akte konfrontiert wird.
Ermittlungen abgeschlossen, Verfahren eingeleitet
Das Untersuchungsteam der Hauptwache von Agüimes handelte mit größter Eile und leitete die Ermittlungsakten nach der Festnahme an das diensthabende Untersuchungsgericht (Juzgado de Instrucción en funciones de Guardia) in Telde weiter. Der Festgenommene wurde über seine Rechte belehrt und wird wegen drei Eigentumsdelikten vor Gericht gestellt, zwei davon vollendet und eines im Versuchsstadium.
Einbrüche in Schulen treffen das Recht auf Bildung
Einbrüche in Bildungseinrichtungen sind nicht neu, werden aber aufgrund ihrer direkten Auswirkungen auf das Recht auf Bildung immer besorgniserregender. Diese Orte, die für Lernen, Gleichheit und Fortschritt gedacht sind, verfügen oft nicht über ausgeklügelte Sicherheitssysteme, was sie zu leichten Zielen für Gelegenheitsdiebe macht. Auch wenn der Wert der Geräte gering erscheinen mag, ist ihre Ersetzung nicht immer sofort möglich. Der Verlust von Computern, Projektoren oder Bildschirmen unterbricht Unterricht, Workshops und grundlegende Aktivitäten und betrifft Dutzende von Studenten und Lehrpersonal.
Die Guardia Civil hob die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Personal des Zentrums hervor, deren Handeln entscheidend für die Identifizierung und Lokalisierung des Verdächtigen war. Diese Art der Bürgerbeteiligung ist der Schlüssel zur Stärkung der Gemeinschaftssicherheit und zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle in der Zukunft.

