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Guardia Civil stoppt Drogenhandel in Gran Canarias Freizeitzone

Schnelles Eingreifen stoppt Drogendeal

Die Guardia Civil hat am 9. Dezember 2025 in Santa Lucía de Tirajana auf Gran Canaria einen Mann als mutmaßlichen Täter eines Delikts gegen die öffentliche Gesundheit im Zusammenhang mit Drogenhandel festgenommen. Der Einsatz fand in einer öffentlichen Freizeit- und Erholungszone statt – einem Umfeld mit hohem Publikumsverkehr, in dem solche Aktivitäten besondere Besorgnis wegen ihrer Auswirkungen auf Sicherheit und Gesundheit erregen.

Verdächtiger Tausch unter Beobachtung

Die Ereignisse spielten sich gegen 20:45 Uhr ab, als eine Verstärkungspatrouille der Guardia Civil präventive Maßnahmen zur öffentlichen Sicherheit durchführte. Während ihres Rundgangs beobachteten die Beamten einen Mann vor einem Geschäftslokal, der einen kurzen Austausch mit einer anderen Person vornahm: Er übergab ein Päckchen und erhielt im Gegenzug Geld. Diese Szene weckte den Verdacht auf einen möglichen Verkauf von Rauschgift.

Haschisch und Bargeld sichergestellt

Angesichts der Situation griff die Guardia Civil sofort ein, stellte beide Beteiligte und nahm ihre Identifizierung und Durchsuchung vor. Bei der Durchsuchung des mutmaßlichen Verkäufers fanden die Beamten in seiner Hosentasche fünf Einzeldosis-Päckchen mit einer harzigen, braunen Substanz, die sich als Haschisch erwies. Das Gesamtgewicht betrug 18,99 Gramm. Zudem führte er 10 Euro in bar mit sich, aufgeteilt in zwei Fünf-Euro-Scheine, die mutmaßlich aus der beobachteten Transaktion stammten. Die andere beteiligte Person trug eine verschweißte Tüte mit zwei weiteren Päckchen derselben Substanz mit einem Gewicht von 2,22 Gramm bei sich.

Gesamte Sicherstellung und rechtliche Schritte

Insgesamt beschlagnahmte die Guardia Civil 21,21 Gramm Haschisch. Sein Wert auf dem illegalen Markt wird nach Schätzungen der spanischen Nationalen Drogenbehörde (O.N.E.) auf etwa 127 Euro beziffert. Nach Belehrung über seine Rechte entschied sich der Festgenommene, keine Aussage zu machen, und beantragte die Beiordnung eines Pflichtverteidigers. Die von der Guardia Civil eingeleiteten Ermittlungsakten wurden an das diensthabende Gericht (Juzgado de Guardia) in San Bartolomé de Tirajana überstellt.

Kampf gegen den Mikrohandel in öffentlichen Räumen

Die Guardia Civil betont, dass das schnelle Handeln der Patrouille es ermöglichte, einen Drogenkauf auf frischer Tat zu dokumentieren und so zur Sicherheit in einer stark frequentierten Zone beizutragen. Derartige Einsätze sind Teil des Kampfes gegen den Mikrohandel mit Drogen – eine Aktivität, die das Unsicherheitsgefühl verstärkt und ein direktes Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellt.

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