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DGT startet landesweite Schwerpunktkontrolle für LKW und Busse

Landesweite Kontrollwoche für schwere Transporter gestartet

Die spanische Generaldirektion für Verkehr (DGT) hat von heute, dem 9. Februar, bis zum 15. Februar eine neue spezielle Überwachungs- und Kontrollkampagne für Güterkraftfahrzeuge und Personentransporter gestartet. Die Aktion wird im gesamten Staatsgebiet, einschließlich Teneriffa, durchgeführt und konzentriert sich sowohl auf den Zustand der Fahrzeuge als auch auf die Bedingungen der Berufskraftfahrer. Diese Initiative ist Teil des jährlichen Kalenders spezifischer Kampagnen, die die Verkehrsbehörde mit dem Ziel vorantreibt, die Unfallrate auf den Straßen zu senken und die Sicherheit in einem der am stärksten vertretenen Sektoren im Straßennetz zu verbessern.

Hohe Beanstandungsquote bei der letzten Inspektion auf den Inseln

Die Maßnahme gewinnt auf dem Archipel besondere Bedeutung nach den Ergebnissen der letzten Kampagne im Februar 2025, bei der 595 Verstöße festgestellt wurden. Laut den von der Regierungsdelegation auf den Kanaren bereitgestellten Daten wurden während der vorherigen Kampagne insgesamt 2.824 Fahrzeuge auf den Inseln überprüft. Davon waren 2.376 Lastkraftwagen, die zu 492 Anzeigen führten, während 448 Busse (im kanarischen Sprachgebrauch „Guaguas“) kontrolliert wurden, wobei 103 Verstöße aufgedeckt wurden. Diese Zahlen spiegeln nach Ansicht der Verkehrsbehörde die Bedeutung einer konstanten Überwachung dieser Fahrzeugtypen wider, die aufgrund ihrer Abmessungen, ihres Gewichts und der Anzahl der Insassen im Falle eines Unfalls schwerwiegendere Folgen haben können.

Kontrollen zu jeder Tageszeit auf allen Straßentypen

In den kommenden Tagen werden Beamte der Verkehrseinheit der Guardia Civil, in Abstimmung mit lokalen Polizeikräften und autonomen Einheiten, Kontrollen auf allen Arten von Straßen und zu jeder Tageszeit durchführen, mit besonderem Augenmerk auf Strecken mit hohem LKW- und Busaufkommen. Einer der Hauptschwerpunkte der Aktion wird die Überprüfung der obligatorischen Dokumente und des technischen Zustands der Fahrzeuge sein, wobei Aspekte wie der Allgemeinzustand, die Sicherheitssysteme und die Einhaltung der geltenden Vorschriften geprüft werden.

Fahrer im Fokus: Lenkzeiten, Pausen und Suchtmittel

Die Kampagne legt den Fokus auch auf den Fahrer. Es wird überprüft, ob er die erforderliche Berechtigung und die notwendigen Führerscheine besitzt, sowie die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten – ein Schlüsselfaktor zur Verhinderung von Unfällen im Zusammenhang mit Müdigkeit. Darüber hinaus werden die Beamten besonderes Augenmerk auf die allgemeinen Ursachen von Unfällen legen, wie überhöhte Geschwindigkeit und den Konsum von Alkohol und Drogen am Steuer. Dies sind Verhaltensweisen, die ein zusätzliches Risiko bei Fahrzeugen mit großer Masse oder mit Fahrgästen darstellen.

Prävention steht im Vordergrund

Die DGT unterstreicht, dass diese Kampagne präventiven und nicht nur bestrafenden Charakter hat. Sie zielt darauf ab, sowohl Unternehmen als auch Fahrer für die Notwendigkeit zu sensibilisieren, die Vorschriften einzuhalten, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Die Kontrollen erstrecken sich auf Landstraßen, Schnellstraßen und innerstädtische Abschnitte und passen sich den Verkehrsmerkmalen in jeder Zone des Archipels an.

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