cabildo teneriffa beschliesst geothermie exploration

Teneriffa sagt Ja zu Geothermie-Exploration

Einstimmige Entscheidung für die Zukunft der Energie

Im Plenum dieses vergangenen Freitags hat das Cabildo (die Inselregierung) von Teneriffa einstimmig einen institutionellen Antrag aller politischen Gruppen verabschiedet. Darin bekräftigt es seine Unterstützung für das Projekt geothermischer Erkundungsbohrungen auf der Insel. Gleichzeitig fordert es das fördernde Unternehmen, Energía Geotérmica de Canarias (EGC), formell auf, Maßnahmen wie die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Priorisierung bei der Einstellung lokaler Arbeitskräfte zu garantieren.

Geothermie als strategische Ergänzung

In einer Mitteilung erläuterte die Inselverwaltung, dass zwar in den letzten Jahren der Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarkraft signifikant vorangeschritten sei. Die intermittierende Natur dieser Quellen mache es jedoch notwendig, weiter nach komplementären Alternativen zu suchen, die eine stabile, kontinuierliche und sichere Versorgung gewährleisten. In diesem Kontext stelle die Geothermie eine strategische Ressource von hohem Wert für die energetische Zukunft der Insel dar.

Vorteile: Grundlast, geringer Flächenverbrauch, keine Emissionen

Laut dem Cabildo unterstreicht der Plenarbeschluss, dass Geothermie es ermöglicht, rund um die Uhr Grundlaststrom zu erzeugen – mit einem reduzierten ökologischen Fußabdruck, ohne direkte Treibhausgasemissionen und mit einem deutlich geringeren Flächenverbrauch als andere erneuerbare Energien. Das Plenum des Cabildo de Tenerife beschloss daher, seine institutionelle Unterstützung für das Projekt der geothermischen Erkundungsbohrungen zu bekräftigen. Es erkennt ausdrücklich dessen strategischen Charakter für die Entwicklung eines nachhaltigeren Energiemodells an und würdigt die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Vorteile, die es für die Insel bringen könnte.

Auflagen: Transparenz, Dialog und lokale Vorteile

Zudem betonte die Inselverwaltung, dass die Durchführung dieser Initiative mit größtmöglicher Transparenz und Sorgfalt erfolgen müsse. Dies umfasse eine klare, vollständige und verständliche Information von den ersten Phasen an sowie die Einrichtung permanenter Dialogkanäle mit der Bürgerschaft der Gemeinde Vilaflor de Chasna und gegebenenfalls anderer Gemeinden, in denen die Voraussetzungen für Bohrungen gegeben sind.

Ebenso fordert das Cabildo das fördernde Unternehmen, Energía Geotérmica de Canarias (EGC), auf, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen der Bohrungen zu minimieren und die Anwohner der Grundstücke, auf denen die geothermischen Erkundungsarbeiten durchgeführt werden – sowohl in Trevejos als auch an anderen möglichen zukünftigen Standorten – angemessen zu entschädigen.

Konkrete Forderungen an das Unternehmen

Zu diesen Maßnahmen zählen:

  • Die Eröffnung eines permanenten Bürgerbüros in Vilaflor de Chasna und gegebenenfalls in anderen Gemeinden, in denen Bohrungen stattfinden, als Ort für Information, Monitoring und kontinuierliche, persönliche Bürgerbeteiligung.
  • Die Garantie, dass jegliche künftige geothermische Nutzungsmaßnahme von einer spezifischen neuen Umweltverträglichkeitsprüfung abhängig gemacht wird, einschließlich der entsprechenden Verfahren zur öffentlichen Information und Bürgerbeteiligung.
  • Die Priorität bei der Einstellung lokaler Arbeitskräfte und bei der Ausbildung der Jugend in der Gemeinde und der Umgebung, mit dem Ziel, qualifizierte Arbeitsplätze zu fördern und den sozioökonomischen Nutzen des Projekts auf lokaler Ebene zu maximieren.

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