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Zwei Männer nach Todesdrohung und Angriff auf Arzt festgenommen

Aggressive Eskalation nach verweigerter Bescheinigung

Die Guardia Civil des Hauptpostens in Agüimes auf Gran Canaria hat zwei Männer wegen des mutmaßlichen Verbrechens des Angriffs auf einen Amtsträger in Ausübung seiner Dienstgeschäfte untersucht. Der Vorfall ereignete sich in einem Gesundheitszentrum der Gemeinde, nachdem ein Arzt einer Patientin eine administrative Bescheinigung verweigert hatte, die nicht in den Zuständigkeitsbereich des Notdienstes fiel.

Todesdrohungen und körperliche Gewalt

Die Lage eskalierte, als die Patientin das Zentrum verließ und die Situation zwei Männern schilderte, die draußen auf sie warteten. Diese betraten daraufhin mit äußerst aggressiver Haltung den Notfallbereich. Einer der Männer beschimpfte den Arzt und forderte unter Drohungen das Dokument. Der zweite, jüngere und noch erregtere Mann, steigerte die Drohungen bis hin zu Todesandrohungen. Er behauptete, die persönlichen Daten und die Adresse des Mediziners zu kennen. Die Spannung stieg rapide an, bis es zu einer körperlichen Attacke kam: Der jüngere Mann trat dem Arzt in den Bauch und schlug ihm auf die Schulter. Erst als andere Anwesende auf die baldige Ankunft der Sicherheitskräfte hinwiesen, beruhigte sich die Situation und die Angreifer verließen den Ort.

Schnelle Aufklärung durch die Ermittlungseinheit

Dank des schnellen Handelns der Ermittlungseinheit der Guardia Civil konnten die Taten rasch aufgeklärt werden. Die Beamten nahmen die Aussagen des medizinischen Personals auf, das die Aggression beobachtet hatte, und erstellten eine detaillierte Beschreibung der Täter und ihrer Kleidung. Auf Basis dieser Informationen wurden die Verdächtigen kurz darauf in einer nahegelegenen Straße, der Calle Balo, lokalisiert, wo sie zweifelsfrei identifiziert und mit den angezeigten Vorfällen in Verbindung gebracht werden konnten.

Folgen für den Dienstbetrieb und rechtliche Schritte

Neben den körperlichen und psychischen Schäden, die der angegriffene Arzt erlitt, hatte der Vorfall schwerwiegende Auswirkungen auf den öffentlichen Dienst. Die medizinische Versorgung im Zentrum musste für etwa 45 Minuten unterbrochen werden. Die von der Guardia Civil eingeleiteten Ermittlungsakten wurden an das Ermittlungsgericht Nummer Eins (Juzgado de Instrucción Número Uno) in Telde überstellt, wo das weitere rechtliche Verfahren nun folgt.

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