dora iii kanaren flughaefen 2031

1,8 Milliarden für Kanarens Flughäfen bis 2031

Aufbereitet mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage spanischsprachiger Informationen. Quelle unter dem Artikel.

Der Ministerrat hat den neuen Flughafenregulierungsplan DORA III für den Fünfjahreszeitraum 2027 bis 2031 endgültig gebilligt. Das strategische Programm mobilisiert ein Investitionsvolumen von 13.000 Millionen Euro im gesamten Infrastrukturnetz der staatlichen Betreibergesellschaft Aena – ein Volumen, das es in dieser Form noch nie gegeben hat.

Kanarische Inseln gehören zu den Prioritäten

Innerhalb der von der spanischen Regierung angekündigten regionalen Aufteilung zählen die Kanarischen Inseln zu den vorrangigen Regionen: Auf das Archipel entfallen 1.807 Millionen Euro. Diese Summe wird in verschiedene Maßnahmen fließen, darunter Erweiterungen, Nachhaltigkeitsprojekte und Verbesserungen der Betriebsqualität an den einzelnen Flughäfen der Inseln.

Ein „echter Investitionssprung“

Der Minister für Verkehr und nachhaltige Mobilität, Óscar Puente, betonte bei der Vorstellung des Dokuments, diese Planung stelle einen echten Investitionssprung dar. Gegenüber den 2.250 Millionen Euro, die im Vorgängerplan DORA II (2022–2026) vorgesehen waren, hebt der neue Rahmen die regulierte Jahresinvestition landesweit auf einen Durchschnitt von knapp 2.000 Millionen Euro an. Damit soll sichergestellt werden, dass die Transformation unmittelbar die gesamte Landesfläche erreicht – und auch die Schlüsselinfrastrukturen für die Konnektivität und das Tourismusmodell des Archipels.

Antwort auf ein stetig wachsendes Verkehrsaufkommen

Der Investitionsplan reagiert auf die Notwendigkeit, die Betriebskapazität der Insel- und Festlandanlagen an einen kontinuierlich wachsenden Luftverkehr anzupassen. Die Flughäfen des staatlichen Netzes reihten Rekord an Rekord: 2024 wurden 309 Millionen Reisende gezählt, 2025 bereits 321 Millionen. Im August 2026 folgte mit 34,9 Millionen Nutzern innerhalb eines einzigen Monats ein weiterer historischer Meilenstein. Die offiziellen Prognosen gehen davon aus, dass das nationale Netz im Jahr 2031 die Marke von 358 Millionen Passagieren überschreiten wird.

Finanzierung ohne Staatshaushalt, stabile Gebühren

Ein entscheidender Aspekt, den das Ministerium hervorhebt: Die knapp 13.000 Millionen Euro werden nicht aus dem allgemeinen Staatshaushalt finanziert, sondern aus den Erträgen, die das öffentliche Unternehmen Aena mit seiner eigenen Geschäftstätigkeit erwirtschaftet. Zugleich sichert der Regulierungsrahmen die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors auf den Inseln, indem er die Gebühren praktisch einfriert. Vorgesehen ist eine durchschnittliche Anpassung von lediglich drei Cent pro Passagier und Jahr über die gesamte Laufzeit des Plans.

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