Leichtes Erdbeben auf El Hierro registriert
Die Erde unter den Kanarischen Inseln kommt nicht zur Ruhe: Am frühen Montagmorgen, dem 10. August 2026, hat sich auf der Insel El Hierro ein Erdbeben der Magnitude 2,4 ereignet. Wie das Instituto Geográfico Nacional (IGN), die nationale Erdbebenwarte Spaniens, mitteilte, wurde das Beben um 6:51 Uhr Ortszeit im Gemeindegebiet von Frontera im Westen der Insel registriert. Der Erdbebenherd lag in einer Tiefe von 27 Kilometern unter der Erdoberfläche.
Solche leichten Erdstöße sind auf den Kanaren keine Seltenheit. Der gesamte Archipel ist vulkanischen Ursprungs und liegt auf einer geologisch aktiven Zone. Die gute Nachricht: Erdbeben dieser Größenordnung bleiben in den allermeisten Fällen von der Bevölkerung unbemerkt und richten keinerlei Schäden an.
Zweites Beben auf Teneriffa in der Nacht
Es war nicht der einzige registrierte Erdstoß in den frühen Morgenstunden: Bereits um 5:53 Uhr hatte die Erdbebenwarte ein weiteres seismisches Ereignis in der Nachbarschaft erfasst. Diesmal zitterte die Erde im Osten Teneriffas, genauer gesagt im Gemeindegebiet von Fasnia. Mit einer Magnitude von 1,6 und einem Erdbebenherd in 16 Kilometern Tiefe war dieses Beben jedoch deutlich schwächer als das auf El Hierro.
Wie bei dem Erdstoß auf El Hierro gilt auch hier: Keine Hinweise darauf, dass die Erschütterung von der Bevölkerung wahrgenommen wurde. Sachschäden oder andere Vorfälle wurden nicht gemeldet.
Warum es auf den Kanaren häufig bebt
Die Kanarischen Inseln sind ein Archipel mit aktiver geologischer Aktivität. Im Untergrund der Inseln kommt es immer wieder zu kleineren Erdbeben, die Teil des natürlichen Gleichgewichts der Erdkruste sind. Diese Bewegungen werden von spezialisierten öffentlichen Einrichtungen wie dem IGN und dem Instituto Volcanológico de Canarias (INVOLCAN) rund um die Uhr überwacht.
Experten bewerten solche Ereignisse als unbedenklich: Sie gehören zur natürlichen Dynamik des Untergrunds und stellen für die Bevölkerung in der Regel keine Gefahr dar. Die kontinuierliche Überwachung durch die Behörden stellt jedoch sicher, dass etwaige Veränderungen der seismischen Aktivität jederzeit frühzeitig erkannt würden. Wir werden Sie über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden halten.
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