migrantenrettung teneriffa lanzarote mai 2026

Über 100 Migranten auf Teneriffa und Lanzarote gerettet

Rettungseinsätze am Sonntag: Über 100 Migranten auf den Kanaren angekommen

Die spanische Seenotrettung (Salvamento Marítimo) hat am gestrigen Sonntag im Süden Teneriffas einen Großeinsatz durchgeführt. Im Hafen von Los Cristianos wurden mehr als 100 Migranten an Land gebracht, die in einem völlig überfüllten Holzboot (Cayuco) unterwegs waren. Das Boot war zuvor etwa drei Kilometer vor dem Strand Playa de las Galletas gesichtet worden. Die Rettungsschiffe „Salvamar Alpheratz“ und „Salvamar Menkalinan“ begleiteten das manövrierunfähige Boot sicher in den Hafen.

55 Migranten aus havariertem Schlauchboot vor Lanzarote gerettet

Parallel dazu kam es am Sonntag auch vor der Insel Lanzarote zu einem weiteren Einsatz. Wie die Behörden mitteilten, rettete das Rettungsschiff „Salvamar Al Nair“ insgesamt 55 Migranten aus einem Schlauchboot. Das Boot lag bewegungslos und halb unter Wasser im Atlantik. Ein Aufklärungsflugzeug der Seenotrettung (Sasemar 103) hatte das Schlauchboot gegen 13:00 Uhr Ortszeit entdeckt. Die Besatzung des Flugzeugs beobachtete, dass eine der Luftkammern des Bootes halb entleert war und sich das Boot nicht mehr aus eigener Kraft fortbewegte. Die Insassen befanden sich den Angaben zufolge in einem ruhigen Zustand, niemand trieb im Wasser. Die Rettungsleitstelle in Las Palmas schickte daraufhin die „Salvamar Al Nair“ zum Ort des Geschehens, die bereits kurz nach 14:00 Uhr Ortszeit eintraf und die Menschen an Bord nahm. Die Geretteten befanden sich laut ersten Einschätzungen in einem stabilen Gesundheitszustand.

Schleppfahrt zum Hafen von Arrecife

Die „Salvamar Al Nair“ ist derzeit auf dem Weg zum Hafen von Arrecife, wo sie voraussichtlich gegen 18:00 Uhr Ortszeit eintreffen wird. Da das havarierte Schlauchboot mitgeschleppt wird, gestaltet sich die Fahrt langsamer als üblich, wie die Behörden weiter mitteilten.

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