Verkehrskollaps auf der Nordautobahn
Die Mobilität auf Teneriffa ist ein längst erkanntes Problem. Während der Fahrzeugbestand auf der Insel stetig wächst, bleibt das Straßennetz nahezu unverändert. Die Folge ist eine Überlastung vieler Verkehrswege. Die beiden wichtigsten Verkehrsadern, die Süd- und die Nordautobahn (TF-1 und TF-5), sind täglich von dieser Situation betroffen. Am Dienstag erlebte die TF-5 besonders lange Staus, die sich über mehrere Kilometer zwischen Santa Cruz de Tenerife und Guamasa zogen. Die Rückstaus reichten zeitweise sogar bis in den Gemeindebereich von Tacoronte.
Regen verschärft die Lage
Die Verkehrskameras des Cabildo (der Inselregierung) von Teneriffa fingen die stockenden Verkehrsmassen ab 15:00 Uhr am Nachmittag ein. Zu der ohnehin hohen Zahl an Fahrzeugen auf der Straße kamen noch widrige Wetterbedingungen im Norden der Insel hinzu. Dort gingen die ersten Schauer des herannahenden Kaltfront-Tiefs nieder. Diese beiden Faktoren – extremes Verkehrsaufkommen und einsetzender Regen – waren die Hauptgründe für das massive Verkehrschaos.

