Landungen in Teneriffa Nord vereitelt
Zwei Flugzeuge, die auf dem Flughafen Teneriffa Nord landen sollten, mussten ihre Anflüge am Donnerstag abbrechen. Grund war eine dichte Nebelbank, die über dem Airport lag und die Sicht erheblich beeinträchtigte. Die Luftverkehrskontrolle (Controladores Aéreos) bestätigte die Vorfälle über ihren Account auf X (ehemals Twitter).
Gewitterzellen zwingen zu Kursabweichungen
Neben den Nebelproblemen sorgten kräftige Gewitterzellen für massive Störungen im Flugverkehr über den Kanarischen Inseln. Viele Maschinen mussten von ihren geplanten Routen abweichen, um die gefährlichen Wetterkerne zu umfliegen. Die Besatzungen der Flugzeuge beantragten fortlaufend neue Freigaben für solche Umwege, um die Unwettergebiete zu meiden.
DANA bringt Unwetter über den Archipel
Verantwortlich für das turbulente Wetter ist ein Tiefdruckgebiet in der Höhe, eine sogenannte DANA (Isolierte Höhentief), das derzeit über dem Archipel liegt. Es bringt heftige Regenfälle, Gewitter, starke Winde und hohen Wellengang für alle Inseln mit sich. Aufgrund der erwarteten Stärke des Unwetters hat die Staatliche Wetteragentur Spaniens (Aemet) ihre Warnungen ausgeweitet und verschärft.
Aemet warnt vor wichtigem Risiko
Die bisherigen gelben Wetterwarnungen (risikoarmes Unwetter) wurden für die Kanaren nicht nur ausgeweitet, sondern teilweise auch auf die orange Warnstufe angehoben. Eine orangene Warnung signalisiert ein „wichtiges Risiko“ für die Bevölkerung und weist auf potenziell gefährliche Wetterereignisse hin, die besondere Vorsichtsmaßnahmen erfordern.

