easyjet passagierin handgepaeck 57 euro trotz korrekter mass

easyJet-Passagierin muss 57 Euro zahlen – trotz korrekter Koffer-Maße

Viraler Vorwurf: easyJet soll Passagierin zu Unrecht zur Kasse gebeten haben

Eine Passagierin hat auf Social Media öffentlich eine Situation mit Personal der Fluggesellschaft easyJet angeprangert. Ihr Beitrag hat bereits Hunderttausende Aufrufe gesammelt und eine intensive Debatte über die Gepäckpolitik der Airline ausgelöst. Der Vorfall ereignete sich beim Boarding eines Fluges von easyJet und easyJet Holidays.

„Pagaba o pagaba“ – Zahlen oder am Boden bleiben

Laut der Nutzerin @amaaanda17_ zwang sie eine Mitarbeiterin der Gesellschaft dazu, 57,10 Euro für ihr Handgepäck zu bezahlen – obwohl sie versichert, dass es den offiziellen Maßen der Airline entsprochen habe. Die Angestellte habe argumentiert, der Koffer sei nicht gültig, weil er nur „mit Kraftaufwand“ in den Messrahmen gepasst habe. Eine Interpretation, die die Passagierin als willkürlich empfindet. Als sie versuchte, das Gepäck erneut zu platzieren, um zu beweisen, dass es passe, sei ihr dies verboten worden. Man habe ihr nur zwei Optionen gelassen: zahlen oder am Boden bleiben. „Sie sagte mir wörtlich, dass ich ‚zahlte oder zahlte‘“, erklärt die Betroffene. Sie fügt hinzu, die Mitarbeiterin habe in der Diskussion sogar auf ihre spanische Nationalität angespielt – ein besonders sensibler Punkt, der die Kontroverse in den sozialen Netzwerken weiter anheizte.

Boardingschluss als Argument – doch das Flugzeug wurde weiter beladen

Die Passagierin wirft der Airline außerdem vor, ihr eine sofortige Beschwerde verweigert zu haben. Als Begründung sei genannt worden, das Boarding sei um 8:30 Uhr geschlossen worden. Sie stellt jedoch klar, dass das Boarding tatsächlich bis 9:28 Uhr, also fast eine Stunde länger, weiterging und andere Passagiere problemlos das Flugzeug betreten konnten. Um ihren Flug nicht zu verlieren, zahlte sie schließlich die geforderten 57,10 Euro. Dabei, so betont sie, sei der Koffer nie gewogen worden und ein Übergewicht sei nie Thema gewesen – nur das angebliche Größenproblem.

Bestätigung am Zielort: Der Koffer war doch in Ordnung

Am Zielort, dem Flughafen Teneriffa, bekam die Frau nach eigenen Angaben Rückendeckung: Sowohl easyJet-Personal am Flughafen als auch Flugbegleiter desselben Flugzeugs hätten ihr bestätigt, dass ihr Gepäckstück sehr wohl den erlaubten Maßen entsprochen habe. Dies verstärkte ihr Gefühl von Hilflosigkeit und Willkür.

easyJet reagiert – Betroffene kontert mit Beweisfoto

Nachdem der Fall viral ging, reagierte easyJet öffentlich in den sozialen Netzwerken. Die Airline erklärte, dass „die meisten Fälle“ von Nachzahlungen am Flughafen auf nicht eingehaltene Maße oder Übergewicht zurückzuführen seien, ging aber nicht auf den konkreten Vorfall ein. Die betroffene Passagierin konterte und zeigte ein Foto, auf dem ihr Gepäckstück exakt den von der Gesellschaft vorgegebenen Maßen im Flughafen-Messrahmen entspricht. Ihre wiederholte Frage: „Wo liegt das Problem? Warum musste ich zahlen, wenn es passt?“

Debatte über subjektive Gepäckkontrollen und Passagierrechte

Der Fall hat eine Flut von Kommentaren anderer Passagiere ausgelöst. Viele berichten von ähnlichen Erfahrungen mit verschiedenen Fluggesellschaften, besonders was die oft subjektive Interpretation der Handgepäck-Regeln direkt am Boarding-Gate betrifft. Der Beitrag sammelt weiterhin Interaktionen und hat die Debatte über die Grenzen von Gepäckgebühren, das Fehlen sofortiger Beschwerdemechanismen und den tatsächlichen Schutz der Rechte von Fluggästen neu entfacht.

Source

Nach oben scrollen
Share via
Copy link