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Vorsicht vor gefälschten Paket-SMS an Heilige Drei Könige

Betrüger nutzen die letzte Hektik vor dem Fest aus

In der Nacht vom 5. auf den 6. Januar besuchen die Heiligen Drei Könige die Häuser, doch viele Familien sind noch mit den letzten Vorbereitungen für ihre Ankunft beschäftigt. Der Online-Handel verzeichnete über die Weihnachtsfeiertage einen Anstieg, und manche Bestellungen lassen bis zum letzten Moment auf sich warten. Cyberkriminelle nutzen genau diese hektische Zeit und die besondere Situation aus, um einen Betrug zu starten, von dem Tausende Verbraucher betroffen sein könnten.

Die Masche mit der nicht zugestellten Sendung

Der „Betrug mit dem nicht zugestellten Paket“ ist eine Methode, bei der Cyberkriminelle das Vertrauen ihrer Opfer gewinnen wollen, um an deren persönliche Daten zu gelangen und anschließend deren Bankkonten zu leeren. Die Guardia Civil warnt über ihren offiziellen X-Account alle Bürger: „Es wurde eine Kampagne mit betrügerischen SMS erkannt, bei der Paketdienstleister unter dem Vorwand nachgeahmt werden, dass es Probleme bei der Zustellung eines Pakets aufgrund einer fehlenden Hausnummer gab.“

Was ist Smishing?

Das INCIBE (Nationales Institut für Cybersicherheit) erklärt: „Smishing ist eine Technik, bei der ein Cyberkrimineller einem Nutzer eine SMS schickt und dabei eine legitime Einrichtung – soziale Netzwerke, Bank, öffentliche Institution usw. – vortäuscht, mit dem Ziel, private Informationen zu stehlen oder eine finanzielle Belastung zu verursachen.“ Die Betrüger geben sich als Kurierdienst aus, der eine Lieferung nicht durchführen konnte, weil die Hausadresse fehle. Die SMS enthält in der Regel einen Link oder eine Telefonnummer, die das Opfer dringend aufrufen soll.

So funktioniert der Betrug

Ist das Opfer auf die Nachricht hereingefallen, wird es auf eine gefälschte Website weitergeleitet, die das Original nachahmt. Dort werden ihm vertrauliche Daten abverlangt. Um maximale Glaubwürdigkeit zu erzeugen, geben sich die Täter als bekannte Unternehmen aus. „Lassen Sie sich nicht ködern. Ihr Ziel ist es, dass Sie auf den Link klicken und sie Ihre persönlichen und Bankdaten abgreifen können“, erinnern die Behörden.

Schutzmaßnahmen für Verbraucher

Behörden und Cybersicherheitsexperten empfehlen Verbrauchern, in diesen Tagen besonders vorsichtig zu sein:

  • Überprüfen Sie stets die Authentizität empfangener Nachrichten.
  • Klicken Sie nicht auf verdächtige Links.
  • Teilen Sie niemals persönliche oder Bankdaten über diese Kanäle.
  • Im Zweifelsfall kontaktieren Sie den Paketdienst über dessen offizielle Kanäle.

Zudem wird empfohlen, die Antiviren-Software aktuell zu halten und nicht auf allen Plattformen dieselben Passwörter zu verwenden. Auf diese Weise bleiben, falls man Opfer wird, die anderen Plattformen geschützt.

Betrugsfälle melden

Sowohl die Guardia Civil als auch die Policía Nacional fordern Bürger auf, jegliche Art von Betrug anzuzeigen. Nur so können Ermittlungen eingeleitet werden, um zu verhindern, dass weitere Menschen in die Falle tappen.

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