197 Menschen an Bord
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat der spanische Seenotrettungsdienst (Salvamento Marítimo) ein sogenanntes Cayuco, ein einfaches Holzboot, in den Hafen von La Restinga auf El Hierro geleitet. An Bord befanden sich 197 Menschen subsaharischer Herkunft, darunter 17 Minderjährige.
Radarerfassung vor der Küste
Die Guardia Civil hatte das Boot am Dienstagabend um 22:21 Uhr per Radar entdeckt. Es befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa 15 Kilometer vor der Südküste der Insel. Die Radarsignatur deutete auf ein Boot mit Migranten hin, woraufhin die Beamten das Seenotrettungszentrum in Teneriffa informierten.
Einsatz von Rettungsboot und Patrouillenboot
Die Seenotretter setzten daraufhin das Rettungsboot „Diphda“ in Bewegung. Zusätzlich begab sich die Patrouille „Río Tajo“ der Guardia Civil in das Gebiet, wie Quellen der staatlichen Rettungsgesellschaft am Mittwoch der Nachrichtenagentur EFE mitteilten. Die „Diphda“ lokalisierte das Cayuco und geleitete es sicher in den Hafen von La Restinga.
Zusammensetzung der Gruppe
Von dem Boot gingen schließlich 135 Männer, 45 Frauen und die 17 Minderjährigen an Land. Die weiteren Schritte, wie die gesundheitliche Versorgung und die Überstellung an die zuständigen Behörden, folgten im Anschluss.

