Anwohner und Greenpeace fordern Ende der Fischfarmen
Die Bewohner der Küstenorte Melenara und Salinetas haben am Samstag erneut protestiert. Diesmal mit prominenter Verstärkung: Die Umweltorganisation Greenpeace hat sich ihrem langjährigen Kampf angeschlossen. Im Fokus der Demonstration standen die Aquakultur-Käfige, die vor der Küste der Gemeinde Telde auf Gran Canaria betrieben werden. Die Anwohner sind überzeugt, dass diese Fischfarmen die Ursache für die Probleme sind, unter denen sie seit dem Jahr 1998 leiden.
Ein jahrzehntelanger Konflikt
Die Protestierenden machten deutlich, dass es sich nicht um ein neues Problem handelt. Seit über 25 Jahren, konkret seit 1998, klagen sie über erhebliche Beeinträchtigungen, die sie direkt auf die vor der Küste operierenden Anlagen zurückführen. Die genannten Schäden umfassen Umweltbelastungen und gesundheitliche Bedenken, die das Leben an der Küste und die Nutzung der Strände beeinträchtigen. Die erneute Demonstration unterstreicht die anhaltende Frustration und den dringenden Wunsch nach einer Lösung.
Greenpeace bringt globale Reichweite
Die Beteiligung von Greenpeace verleiht dem lokalen Protest eine neue Dimension. Die internationale Organisation unterstützt die Forderungen der Anwohner und setzt sich mit ihrer Expertise und Reichweite für die Entfernung der Käfige ein. Diese Allianz zwischen lokaler Bevölkerung und einer global agierenden NGO erhöht den Druck auf die Verantwortlichen und rückt das Thema stärker in den Fokus der Öffentlichkeit.