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Neue Borrasca bringt Sturm, Regen und Frost nach Teneriffa

Neue Borrasca im Anmarsch: Teneriffa erwartet Sturmböen und Dauerregen

Die Staatliche Wetterbehörde (Aemet) beobachtet die Entwicklung eines neuen Tiefdruckgebiets, das in den kommenden Stunden Teneriffa voll treffen wird. Es kommt zu einer fortschreitenden Verschlechterung des Wetters mit anhaltenden Regenfällen im Norden der Insel, sehr starken Windböen und einem deutlichen Temperaturrückgang in den Höhenlagen, wo sich sogar erneut Frost bilden könnte.

Progressive Verschlechterung am Mittwoch

Laut der offiziellen Vorhersage wird das Wetter auf Teneriffa am Mittwoch durch das Vorrücken des instabilen Systems bestimmt sein. Von den frühen Morgenstunden an sind auf der Nordseite der Insel bewölkte Himmel zu erwarten, während sich die Bewölkung im Rest Teneriffas im Laufe des Nachmittags deutlich verstärkt. Genau dann setzen mäßige Niederschläge ein, die im Norden und Nordosten lokal stark und anhaltend ausfallen können, besonders in den mittleren Lagen und in Gebieten nahe der Gipfelregionen.

Aemet warnt vor starkem Wind

Die Aemet warnt zudem vor einer Phase mit intensivem Wind. Ein Nordwestwind wird im Tagesverlauf an Stärke gewinnen. Die signifikantesten Böen auf Teneriffa werden in den Gipfellagen, im äußersten Nordosten und an der Südwestflanke erwartet. Dort sind sehr starke Böen nicht ausgeschlossen, was zu punktuellen Problemen führen könnte.

Frost in den Höhenlagen nach Teide-Schnee

Die Auswirkungen des Tiefs werden sich besonders stark in den Hochlagen der Insel bemerkbar machen. In den zentralen Gipfelregionen Teneriffas werden ungewöhnlich niedrige Temperaturen mit Werten nahe dem Gefrierpunkt und die Wahrscheinlichkeit für leichten Frost vorhergesagt. Dieses Szenario kommt zu dem kürzlich im Teide-Nationalpark verzeichneten Schneefall hinzu. Vor diesem Hintergrund behält der Inselrat (Cabildo) von Teneriffa die Zufahrtswege zum Nationalpark im Auge und priorisiert die Sicherheit angesichts der Kombination aus Kälte, Wind und möglichen neuen Niederschlägen. Parallel laufen die Planungen für den sogenannten „Schnee-Einsatzplan“ (Operativo Nevadas), um den Zugang mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ermöglichen, sobald die Bedingungen es zulassen.

Gefahr durch starken Seegang

Die Borrasca wird sich auch auf den Seegang auswirken. An den Küsten Teneriffas werden eine raue oder sehr raue See erwartet, mit Nord- oder Nordostwind der Stärke 4 bis 5 und einer Dünung von bis zu drei Metern, die sich in der Nacht noch verstärkt. Daher wird zu besonderer Vorsicht bei maritimen Aktivitäten und an exponierten Küstenabschnitten geraten.

Gesamte Kanaren betroffen, Teneriffa im Fokus

Obwohl die Unwetterlage den gesamten Kanarischen Archipel betreffen wird, ist Teneriffa eine der am stärksten exponierten Inseln auf dem Weg des Tiefs. Auf Gran Canaria, La Palma und La Gomera sind ebenfalls Regenfälle zu erwarten, allerdings von unregelmäßigerem Charakter und mit geringerer Persistenz. Auf Lanzarote und Fuerteventura werden die Niederschläge schwächer ausfallen und sich auf das Tagesende konzentrieren. Die Aemet wird ihre Vorhersage angesichts der Entwicklung dieser Borrasca weiter aktualisieren, die Teneriffa im Zentrum des Wetterereignisses hält. Ein vollkommen winterliches Szenario zwingt in den kommenden Stunden zu erhöhter Vorsicht.

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