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Hohe Strafen: Wann Ihre Reifen auf den Kanaren eine teure Panne werden

Reifen im Fokus: Guardia Civil verschärft Kontrollen

Die Hauptaufgabe der Guardia Civil ist der Schutz der Bürger. Daher stehen bei ihren regelmäßigen Inspektionskampagnen auf den Straßen auch bestimmte Fahrzeugteile im Fokus. Das Ziel ist klar: die Verkehrssicherheit gewährleisten und sicherstellen, dass alle Fahrer die geltenden Vorschriften einhalten. Die Reifen sind eines der fundamentalen Bauteile eines Fahrzeugs. Ihre Bodenhaftung ist unerlässlich, damit Fahrer sicher unterwegs sein können. Bei der Fahrzeugwartung ist es daher wichtig, die Warnsignale zu kennen, die einen Reifenwechsel notwendig machen.

Diese Reifenmängel werden teuer

Verstöße in diesem Bereich können schnell ins Geld gehen. Die Bußgelder bewegen sich zwischen 90 und 200 Euro pro Reifen und können je nach Schwere des Mangels sogar noch höher ausfallen.

Nicht homologierte Reifen

Wer mit Rennreifen auf einer normalen Straße unterwegs ist, riskiert eine Strafe von 90 bis 120 Euro pro Rad.

Unterschiedliche Reifen auf derselben Achse

Diese Ordnungswidrigkeit wird mit 150 Euro pro betroffenem Reifen geahndet.

Stark abgefahrene Reifen

Die Profiltiefe muss mindestens 1,6 mm betragen. Jeder Reifen, der darunter liegt, kann mit einem Bußgeld von bis zu 200 Euro belegt werden, da dies als eine schwere Ordnungswidrigkeit eingestuft wird.

Reifen in schlechtem Zustand

Auch Risse oder Beulen am Reifen müssen unbedingt vermieden werden. Im Falle eines Unfalls könnten aufgrund solcher Mängel mehr Fahrzeuge involviert sein. Auch dieser Verstoß gilt als schwerwiegend und zieht Strafen in Höhe von 200 Euro nach sich.

Reifendruck: Keine Strafe, aber ein großes Risiko

Zwar sehen weder die spanische Straßenverkehrsordnung noch die Dirección General de Tráfico (DGT) explizite Strafen für falschen Reifendruck vor. Dennoch raten Experten dringend, den Druck regelmäßig zu überprüfen, besonders vor längeren Fahrten. Ein zu niedriger Druck kann zu erhöhtem Reifenverschleiß, einem höheren Kraftstoffverbrauch, einem größeren Pannenisiko und einer reduzierten Bremsleistung führen. Dies gefährdet die Sicherheit des Fahrers und aller anderen Verkehrsteilnehmer.

Lebensdauer und kritische Momente für Ihre Reifen

Die übliche Lebensdauer eines Reifens beträgt etwa zehn Jahre ab Herstellungsdatum. Dennoch ist eine jährliche Überprüfung unerlässlich, um unnötige Risiken zu vermeiden. In der Regel werden Reifen nach etwa 45.000 Kilometern gewechselt, doch regelmäßige Kontrollen sind wichtig, da sie manchmal früher ersetzt werden müssen oder auch länger halten können.

Besonders beansprucht werden Reifen in folgenden Situationen:

  • Bei extremen Temperaturen
  • Bei Fahrten mit hoher Geschwindigkeit
  • Bei falschem Luftdruck
  • Bei regelmäßiger Fahrt mit hoher Zuladung
  • Auf Straßen mit schlechtem Asphaltzustand

Reserverad ade: Das müssen Sie jetzt mitführen

Moderne Autos haben oft kein Reserverad mehr, sondern sind mit einem platzsparenden Pannenset ausgestattet, das weniger Gewicht bedeutet. Es ist sehr wichtig, dieses Reparatursystem an Bord zu haben, um im Falle einer Reifenpanne die Fahrt bis zur nächsten Werkstatt fortsetzen zu können. Wer weder ein Reserverad noch ein funktionsfähiges Pannenset mitführt und mit einem defekten Reifen unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld von 200 bis 800 Euro, abhängig von der Schwere des Falls.

Sicherheit steht im Vordergrund

Das letztendliche Ziel dieser Kontrollkampagnen der Guardia Civil ist nicht, Fahrer zur Kasse zu bitten. Vielmehr geht es darum, Unfälle auf Spaniens Straßen zu verhindern und für maximale Sicherheit auf allen Fahrten zu sorgen – auch und besonders auf den serpentinenreichen und oft anspruchsvollen Straßen der Kanarischen Inseln.

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