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Teide nach Schneefall: 5.500 Besucher dank Sonderregelung

Positives Fazit nach verschneitem Wochenende am Teide

Das spezielle Sicherheitskonzept für den Zugang zum Teide an diesem Wochenende nach dem Schneefall durch das Tiefdruckgebiet ‚Emilia‘ ist mit einem positiven Ergebnis zu Ende gegangen. Wie die Inselregierung (Cabildo) von Teneriffa mitteilte, konnten mehr als 5.500 Menschen den Nationalpark sowohl am Samstag als auch am Sonntag sicher besuchen. Die Zugänge zum Teide-Nationalpark blieben kontrolliert und geordnet, ohne nennenswerte Vorfälle oder riskante Situationen. Damit endete ein Wochenende mit hohem Besucheraufkommen im Nationalpark.

Präsidentin lobt vorbildliches Verhalten der Bevölkerung

Die Präsidentin des Cabildo von Teneriffa, Rosa Dávila, dankte für das „vorbildliche“ Verhalten aller Einwohner Teneriffas sowie für die Arbeit aller beteiligten Dienste. „Der Anstand, die verantwortungsbewusste Haltung und der Respekt vor der natürlichen Umwelt, den die Bevölkerung gezeigt hat, waren grundlegend dafür, dass Tausende Menschen den Teide und den Schnee in Sicherheit genießen konnten“, betonte sie.

Shuttle-System transportierte Besucher sicher nach oben

Der spezielle Transportdienst, organisiert von TITSA, dem öffentlichen Busunternehmen der Insel, garantierte die Auffahrt mit Bussen zwischen 10:00 und 14:00 Uhr. Es wurden Zugänge von Aguamansa, La Esperanza und Vilaflor aus eingerichtet, für die eine Flotte von 30 Bussen bereitstand. Ab dieser Uhrzeit begann die Rückfahrt der Nutzer zu ihren Ausgangspunkten.

Über 5.500 Nutzer und fast 1.850 weniger Autos

Insgesamt nutzten 5.536 Personen die Shuttle-Busse während der Tage am Samstag und Sonntag. Die Verteilung sah wie folgt aus:

Samstag, 20. Dezember: 2.132 Personen (Aguamansa: 878; La Esperanza: 689; Vilaflor: 565)
Sonntag, 21. Dezember: 3.404 Personen (Aguamansa: 1.310, La Esperanza: 1.376, Vilaflor: 718).

Schätzungsweise blieben so mindestens 1.850 Fahrzeuge dem Nationalpark fern. Dies vermied Ansammlungen und Staus, die sich sonst hätten bilden können, und ließ die Straßen komplett frei für Fußgänger.

Großes Einsatzteam sicherte den Betrieb

Das Personaleinsatzkonzept, bestehend aus etwa 120 Kräften des Cabildo von Teneriffa, Umweltagenten, der Forstbrandbekämpfungseinheit BRIFOR, Landwachen, dem Roten Kreuz und Straßenpersonal, zusammen mit Lokalpolizei und Zivilschutz, war während des gesamten Einsatzes durchgehend aktiv. Sie wachten über die Sicherheit der Nutzer und gewährleisteten den korrekten Ablauf der „Operation Nevada“.

Kontrollen bleiben bis Montagmorgen bestehen

Die Kontrollen und Zugangsbeschränkungen zum Teide-Nationalpark bleiben vorerst bis Montag, den 22. Dezember, um 10:00 Uhr in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt sollen die Zugänge wieder geöffnet werden, es sei denn, es werden aufgrund der Bedingungen neue Maßnahmen ergriffen.

Punktuelle Probleme am Zugang bei Chío

Trotz des insgesamt guten Verlaufs verzeichnete das Cabildo punktuelle Vorfälle am Zugang bei Chío. Grund war das hohe Aufkommen an Fahrzeugen, was zu Wendemanövern zwang, die zeitweise teilweise die Fahrbahn blockierten. Diese Situationen, so heißt es, wurden von den Einsatzkräften gemanagt und gelöst, wobei „jederzeit“ die Sicherheit und der Verkehrsfluss gewährleistet wurden.

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