Arucas eröffnet neuen Rad- und Fußweg „Juana y Ramón Abelardo“
Die Stadt Arucas auf Gran Canaria hat diesen Freitag einen neuen Fußgängerweg mit Radspur eingeweiht. Die Strecke verläuft von der Kreisverkehrsanlage beim Mesón Canario bis zum Pasaje Venezuela im Stadtteil Santidad. Die neue Verkehrsinfrastruktur trägt den Namen „Juana y Ramón Abelardo“. Damit werden zwei führende Persönlichkeiten der Nachbarschaftsbewegung geehrt, die sich jahrelang dafür eingesetzt haben, dass die Bürgerinnen und Bürger diese neue Einrichtung nutzen können.
Investition in Höhe von fünf Millionen Euro
Der Cabildo (Inselregierung) von Gran Canaria gab in einer Mitteilung bekannt, dass für die neue Infrastruktur knapp fünf Millionen Euro investiert wurden. An der Eröffnungszeremonie nahm auch der spanische Minister für Territorialpolitik und ehemalige Bürgermeister von Arucas, Ángel Víctor Torres, teil. Er gratulierte den Anwohnern des Gebiets: „Mit diesem Projekt“, so seine Worte, „werden die Wohngebiete an das Stadtzentrum der Gemeinde angebunden, und das bedeutet Sicherheit, weil man abseits der Fahrzeuge gehen kann.“
Überwundene Schwierigkeiten und gemeinsamer Erfolg
Torres verwies auch darauf, dass „das Projekt auf seinem Weg zahlreiche Schwierigkeiten durchquert hat“, was dazu führe, dass die Zufriedenheit nach der erfolgreichen Umsetzung umso größer sei. „Es gab Probleme mit den Böden, mit Enteignungen, mit Ausschreibungen, mit den Baukosten und dann war da ein Cabildo von Gran Canaria, das zweifellos auf der Höhe der Aufgabe war, mit Antonio Morales als Präsident, der auf eine Infrastruktur setzte, die kommunalen Charakter hat, weil das ihr Wesen war, die aber zweifellos auch Sicherheit für die Verbindungen und die inselweit bedeutenden Verkehrswege bot“, erklärte er. „Glückwunsch an den Cabildo und an das Rathaus, denn wenn die Verwaltungen zusammenarbeiten, applaudiert das Volk, und mein Applaus gilt den Bewohnern dieses Gebiets“, schloss er.
Dank an Inselregierung und Bürgerinitiative
Der Bürgermeister von Arucas, Juan Jesús Facundo, bedankte sich seinerseits beim Cabildo von Gran Canaria für das Engagement und die finanzielle Unterstützung des Projekts. Er lobte die jahrelangen Anstrengungen der Stadtverwaltung und den unermüdlichen Kampf der Nachbarschaftsinitiative, um die kostspielige Baumaßnahme fertigzustellen, die Santidad, den Zugangsbereich zum Mesón Canario, San Francisco Javier und den Pasaje de Venezuela verbessern wird.

