Weihnachtszeit ist Betrugszeit: Die Masche mit der nicht zugestellten Sendung
Die Ankunft der Weihnachtszeit führt dazu, dass Familien ihre Online-Einkäufe erhöhen, damit ihre Bestellungen pünktlich zu diesen besonderen Feiertagen ankommen. Betrüger nutzen diese Gelegenheit, um einen Betrug zu starten, der Tausende von Verbrauchern betrifft. Der sogenannte „Nicht-Zustellungs-Betrug“ ist eine Methode, bei der Cyberkriminelle das Vertrauen ihrer Opfer suchen, um an deren persönliche Daten zu gelangen und zu versuchen, deren Bankkonten zu leeren.
So funktioniert der Paket-Betrug
Dieser Betrug simuliert, dass ein Kurierdienst die Zustellung eines Pakets nicht durchführen konnte. Dem Opfer wird eine Nachricht gesendet, in der erklärt wird, dass die Lieferung nicht erfolgen kann, weil die Hausadresse fehlt. Dies verunsichert Verbraucher, da auf offiziellen Plattformen immer eine Lieferadresse unter anderen notwendigen Daten angefordert wird. Am Ende erscheint ein Link zu einer gefälschten Website, auf der das Opfer nach dem Zugriff aufgefordert wird, persönliche Daten anzugeben – mit der Absicht, diese für weitere Straftaten zu nutzen.
Warnung der Polizei vor Phishing
Die in der Nachricht enthaltenen Links fordern in der Regel dazu auf, Formulare mit persönlichen Daten und sogar Bankinformationen auszufüllen. Die spanische Nationalpolizei (Policía Nacional) warnt über ihren offiziellen X-Account alle Bürger: „Das ist keine Sendung. Das ist Phishing. In dieser Weihnachtszeit geben sich Cyberkriminelle als Paketdienste aus, um sich das Geschenk, auf das Sie warten, zunutze zu machen und Ihre Daten zu stehlen, wenn Sie auf den Link klicken.“
Schutzmaßnahmen für Verbraucher
Behörden und Cybersicherheitsexperten empfehlen Verbrauchern, in dieser Zeit besonders vorsichtig zu sein. Erstens raten sie, immer die Authentizität empfangener Nachrichten zu überprüfen und niemals auf verdächtige Links zu klicken. Geben Sie auch keine persönlichen oder bankbezogenen Daten über diese Kanäle preis. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie den Kurierdienst über seine offiziellen Kanäle.
Darüber hinaus wird empfohlen, die Antiviren-Software auf dem neuesten Stand zu halten und nicht dieselben Passwörter auf verschiedenen Plattformen zu verwenden. Auf diese Weise sind, falls man Opfer wird, die anderen Plattformen geschützt. Bürger sollten diese Straftaten immer anzeigen, da dies der Nationalpolizei und der Guardia Civil hilft, sie zu untersuchen und die restliche Bevölkerung zu warnen, damit sie nicht in die Falle tappen.

