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Aktivisten verbrennen US-Flagge vor Konsulat auf Gran Canaria

Flaggenverbrennung als Protest gegen US-Politik

In der Nacht zum Mittwoch, dem 17. Dezember 2025, haben Aktivisten vor dem US-Konsulat in Las Palmas de Gran Canaria eine US-amerikanische Flagge verbrannt. Die Gruppe, die sich gegen die als interventionistisch empfundene Politik von US-Präsident Donald Trump richtet, rechtfertigte diese Aktion anschließend in einem Kommuniqué.

Kritik an Eskalation gegenüber Venezuela

In ihrer Erklärung begründen die Aktivisten den Schritt mit der „Eskalation der Aggression“ und den jüngsten Erklärungen der US-Regierung, die die Bolivarische Republik Venezuela ihrer Ansicht nach unter die „unmittelbare Bedrohung einer direkten militärischen Intervention“ stellen. Aus Sicht der Gruppe sind die Kriegsdrohungen der Trump-Administration keine Improvisation, sondern Ausdruck einer strategischen Neuordnung, die darauf abziele, die US-Hegemonie in der Karibik gewaltsam wiederherzustellen.

Vorwürfe der Piraterie und Rechtsbrüche

Die Aktivisten lehnen daher ab, was sie als „Piraterieakte“ gegen venezolanische Öltanker und die systematische Verletzung des venezolanischen Luft- und Seegebiets bezeichnen. Solche Handlungen stellten einen frontalen Bruch des Völkerrechts und des UN-Seerechtsübereinkommens dar.

Nobelpreis-Vergabe an Machado abgelehnt

Ebenso wird die Verleihung des Friedensnobelpreises an María Corina Machado scharf kritisiert. Die Aktivistengruppe wirft ihr vor, öffentlich eine ausländische Militärintervention gegen ihr eigenes Land gefordert und die Privatisierung der nationalen Ölressourcen vorgeschlagen zu haben. Dies stelle eine Instrumentalisierung internationaler Institutionen dar, um Handlungen moralisch zu legitimieren, die die nationale Souveränität und das Selbstbestimmungsrecht der Völker verletzten.

Appell an die kanarische Bevölkerung

Die Urheber der Aktion lehnen jedes politische Projekt ab, das eine ausländische Militärintervention erbittet, da dies eine Verneinung der Volkssouveränität und des Selbstbestimmungsrechts der Völker sei. Sie zeigen sich solidarisch mit dem venezolanischen Volk, da aus ihrem Verständnis die Verteidigung Venezuelas gleichbedeutend mit der Verteidigung des Völkerrechts und der Souveränität der Völker Lateinamerikas ist. Abschließend riefen die Demonstranten die kanarische Bevölkerung zur Mobilisierung gegen den Krieg in Venezuela auf und bekräftigten ihr Engagement für die souveräne Gleichheit der Nationen, für den Frieden und das Recht der Völker, ihr eigenes Schicksal zu bestimmen.

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