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Festnahme nach brutaler Prügelattacke in Vecindario

Festnahme nach brutaler Prügelattacke in Vecindario

Die Guardia Civil hat in Vecindario auf Gran Canaria einen Mann als mutmaßlichen Täter eines versuchten Totschlags festgenommen. Der Verdacht ergibt sich aus einem Angriff von extremer Gewalt, der sich in der Nacht zum 2. Dezember 2025 auf einer Hauptstraße des Ortes ereignete. Das Opfer wurde halb bewusstlos und mit schweren Verletzungen aufgefunden, die einen sofortigen Transport ins Universitätsklinikum Insular de Gran Canaria erforderlich machten.

Schwer verletztes Opfer ohne Papiere gefunden

Die Vorfälle wurden bekannt, nachdem ein Bürger die Polizei alarmiert hatte, weil er einen schwer verletzten Mann auf offener Straße sah. Bei der Ankunft der Beamten der Guardia Civil und der Rettungsdienste wies das Opfer schwere Verletzungen auf und trug keine Ausweispapiere bei sich. Aufgrund des kritischen Zustands wurde der Mann sofort in die Klinik gebracht, wo er mit einer sehr ernsten Prognose aufgenommen wurde. Das schnelle Eingreifen der Sicherheitskräfte war entscheidend, um Beweise zu sichern und die ersten Ermittlungsschritte einzuleiten.

Identifikation über Fingerabdrücke

Die ersten Stunden der Ermittlungen wurden jedoch durch eine zusätzliche Schwierigkeit erschwert: Das Opfer blieb bewusstlos und ohne Identitätsnachweis, was eine Identifizierung und jede Art von Aussage unmöglich machte. Um dieses Hindernis zu überwinden, baten die Verantwortlichen der Operation um die Unterstützung des Territorialen Teams der Polizeilichen Untersuchungsbehörde (Policía Judicial) in Vecindario, das die Ermittlungen übernahm. Durch verschiedene Maßnahmen, darunter die Abnahme von Fingerabdrücken, gelang es schließlich, den angegriffenen Mann vollständig zu identifizieren. Es handelt sich um einen 40-Jährigen, dessen Zustand laut medizinischen Berichten weiterhin sehr ernst war.

Ermittler rekonstruieren Tatablauf über Bus-Video

Nach der Bestätigung der Identität und des Ausmaßes der Verletzungen konzentrierten sich die Ermittler darauf, die Abfolge der Ereignisse zu rekonstruieren und den Verantwortlichen für den Angriff ausfindig zu machen. Die Beamten grenzten den genauen Ort der Prügelei ein, der sich vor der Terrasse eines Geschäfts ereignet hatte. Obwohl die Kameras vor Ort nur einen Teil des Vorfalls erfasst hatten, war auf den Bildern ein entscheidendes Element zu erkennen: Ein Bus, der genau zum Zeitpunkt der Tat hielt.

Der Untersuchungsbereich des Hauptpostens von Vecindario analysierte die Aufnahmen des öffentlichen Verkehrsmittels detailliert. Darauf war zu sehen, wie das Opfer, der Angreifer und ein dritter Mann kurz vor der Tat im Fahrzeug eine Auseinandersetzung hatten. Zudem ermöglichte die Sichtung eines Autokennzeichens die vollständige Identifizierung des mutmaßlichen Täters.

Täter stellt sich nach Tagen der Flucht

Mit der bestätigten Identität führte die Guardia Civil verschiedene Maßnahmen durch, um den Verdächtigen zu lokalisieren, der sich, da er wusste, dass er gesucht wurde, versteckt hielt. Schließlich stellte sich der Mann am 10. Dezember 2025 freiwillig auf dem Hauptposten von Vecindario, wo er als mutmaßlicher Täter eines versuchten Totschlags festgenommen wurde.

Laut den Ermittlungen wurde der Angriff mit extremer Gewalt ausgeführt, als das Opfer bereits bewegungsunfähig war und mehrere Schläge auf den Kopf erhielt. Den Hintergrund bildete wohl ein vorausgegangener Streit, ein Umstand, der die Schwere des Falls unterstreicht. Die eingeleiteten Ermittlungsmaßnahmen wurden an das Gericht in San Bartolomé de Tirajana überwiesen, das Bereitschaftsdienst hatte. Der zuständige Richter ordnete die vorläufige Haft des Festgenommenen an.

Verunsicherung unter Anwohnern

Der Vorfall hat unter den Anwohnern für Unruhe gesorgt, da er auf öffentlichem Grund und zu nächtlicher Stunde stattfand. Die Sicherheitskräfte betonen die Bedeutung eines schnellen und effektiven polizeilichen Handelns, um zu verhindern, dass Personen, die zu einer derart schweren Schädigung fähig sind, auf freiem Fuß bleiben, und um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.

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