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Neue Vishing-Betrugswelle auf Teneriffa: So schützen Sie sich

Polizei warnt vor neuer Betrugswelle auf Teneriffa

Die spanische Nationalpolizei (Policía Nacional) hat die Aufgabe, die Bürger zu schützen und sie vor Betrugsmaschen zu warnen, die derzeit an der Tagesordnung sind. Mit dem technologischen Fortschritt hat die Cyberkriminalität deutlich zugenommen, weshalb es für die Menschen wichtig ist, durch die Behörden informiert zu bleiben. Jetzt haben die Sicherheitskräfte über ihre Social-Media-Kanäle alle Bewohner Teneriffas und der übrigen spanischen Bevölkerung vor einem neuen Betrugsversuch gewarnt, den Cyberkriminelle derzeit durchführen.

Was ist Vishing?

Bei dieser Masche geben sich die Täter als Mitarbeiter von Banken oder Online-Shops aus. Es handelt sich jedoch um einen Versuch des sogenannten Vishing. Laut dem Nationalen Institut für Cybersicherheit (INCIBE) ist Vishing „eine Art von Social-Engineering-Betrug per Telefon, bei dem durch einen Anruf die Identität eines vertrauenswürdigen Unternehmens, einer Organisation oder einer Person vorgetäuscht wird, um persönliche und sensible Informationen des Opfers zu erhalten“.

So funktioniert die Masche

Der Betrug beginnt mit einem Anruf, bei dem sich der Betrüger als Ihre Bank oder ein Online-Händler ausgibt. Er behauptet, es gebe ein Sicherheitsproblem und man wolle Ihnen helfen, Ihr Geld zu schützen. Dazu bittet er Sie, den Bildschirm Ihres Handys oder Computers zu teilen – „Vorsicht, denn Sie sind nur einen Klick davon entfernt, dass Ihr Konto geleert wird„. Sobald das Opfer zustimmt, den Bildschirm zu teilen und seine Bankdaten eingibt, können die Kriminellen alle seine Bewegungen in Echtzeit verfolgen. Auf diese Weise erhalten sie die Passwörter und Zugangscodes, die notwendig sind, um auf das Bankkonto zuzugreifen und es sofort zu leeren.

Drei grundlegende Ratschläge der Polizei

Die Nationalpolizei bittet die Bürger, drei grundlegende Ratschläge zu befolgen:

  • Misstrauen Sie immer, wenn Sie aufgefordert werden, Ihren Bildschirm zu teilen.
  • Brechen Sie die Kommunikation ab.
  • Bestätigen Sie den Vorfall: Nutzen Sie immer die offiziellen Kanäle, um bei Ihrer Bank oder dem Online-Shop sicherzustellen, dass es sich um einen Betrug handelt.

Sowohl die Nationalpolizei als auch das INCIBE erinnern daran, dass keine Bank vertrauliche Daten per Telefon, E-Mail oder Nachrichten anfordert, um Vorfälle zu klären.

Weitere Schutzmaßnahmen für Ihre Sicherheit

Angesichts dieser Art von Betrug empfehlen die Sicherheitsbehörden den Bürgern, äußerste Vorsicht walten zu lassen und eine Reihe grundlegender Verhaltensregeln zu befolgen, um nicht in die Falle zu tappen.

  • Bewahren Sie Ruhe und geben Sie nicht dem Druck und der Dringlichkeit nach, mit denen Betrüger typischerweise arbeiten.
  • Geben Sie niemals persönliche oder bankbezogene Informationen preis, es sei denn, Sie sind sicher, dass die Quelle vertrauenswürdig ist.
  • Klicken Sie nicht auf verdächtige Links. Wenn Ihnen während des Telefonats ein Link mitgeteilt wird oder Sie aufgefordert werden, eine Website zu besuchen, tun Sie dies nicht.
  • Bei jeglichem Zweifel, legen Sie sofort auf.
  • Überprüfen Sie Informationen immer, indem Sie sich direkt über die offiziellen Kanäle an das betroffene Unternehmen oder den Dienst wenden.

Der letzte Ratschlag ist, stets die Nationalpolizei oder die Guardia Civil zu informieren. So können diese Überwachungsmaßnahmen einleiten, um dieser Art von Betrug entgegenzuwirken und alle Bürger zu warnen, damit sie wachsam bleiben und sich schützen können.

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