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Sturm Emilia: Kommt es morgen zum Unterrichtsausfall?

Sturmwarnung für die Kanaren: Emilia naht

Die Provinz Santa Cruz de Tenerife steht in Alarmbereitschaft. Grund ist die Ankunft des Tiefdruckgebiets Emilia, das nach offiziellen Angaben des spanischen Wetterdienstes AEMET „sehr starke Nordwinde, einen besonders gefährlichen, kombinierten Seegang am Samstag, anhaltende und intensive Regenfälle sowie Schneefälle auf einigen Gipfeln“ mit sich bringen wird. Die ersten Auswirkungen des Unwetters könnten bereits ab morgen, Freitag, spürbar werden.

Eltern fragen: Gibt es morgen Schule?

Angesichts dieser Prognose stellen sich viele Eltern die entscheidende Frage: Findet morgen in den Kanaren der Unterricht statt? Man muss nicht lange in der Vergangenheit suchen, um ein ähnliches Ereignis zu finden. Erst vor einem Monat traf das Tief Claudia den Archipel, zwang die AEMET zu orangenen Warnungen auf den meisten Inseln und brachte Niederschlagsmengen von bis zu 120 Litern pro Quadratmeter. Nun warnen die Meteorologen, dass das neue Tief Emilia sogar noch intensiver werden könnte, besonders zwischen dem Freitagnachmittag und dem gesamten Samstag, dem voraussichtlichen Höhepunkt der Regenfälle.

Noch keine offizielle Entscheidung getroffen

Zum jetzigen Zeitpunkt (Donnerstagabend) liegt keine offizielle Mitteilung der Gemeindeverwaltungen oder der regionalen Bildungsbehörde (Consejería de Educación) vor. Es wird erwartet, dass die Verantwortlichen im Laufe des Abends eine Entscheidung treffen. Bis dahin gehen Schülerinnen und Schüler an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen ihrem normalen Unterricht nach. Auch die Universität von La Laguna (ULL) und die Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) haben noch nicht mitgeteilt, ob der Universitätsbetrieb morgen ausfällt oder regulär weiterläuft.

Vorbote: Ausfälle bei Samstagsaktivitäten wahrscheinlich

Was hingegen auf Basis früherer ähnlicher Situationen als wahrscheinlich erscheint, ist die Absage der sportlichen Aktivitäten am Samstag, sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen. Ziel wäre es, unnötige Fahrten zu vermeiden und die Risiken für Familien und Teilnehmer angesichts der sich verschlechternden Wetterbedingungen zu minimieren. Bereits während des Unwetters im November sah sich die Bildungsbehörde gezwungen, den Unterricht am Donnerstag, dem 13. November, ausfallen zu lassen. Viele Inselregierungen (Cabildos) und Gemeinden sagten zudem Outdoor-Aktivitäten ab, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten.

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