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270 Migranten vor El Hierro gerettet – Drei im Krankenhaus

Großeinsatz vor La Restinga

Die Seenotrettung (Salvamento Marítimo) hat am Freitag 270 Menschen gerettet, die sich an Bord eines Holzbootes (Cayuco) in der Nähe des Hafens von La Restinga auf El Hierro befanden. Alle Insassen wurden an Land gebracht, drei von ihnen mussten jedoch aufgrund gesundheitlicher Probleme ins Inselkrankenhaus (Hospital Insular) verlegt werden.

Zusammensetzung der Geretteten

Nach Informationen der Nachrichtenagentur EFE von den Sanitäts- und Rettungsdiensten handelt es sich bei den Geretteten um 270 Menschen aus Subsahara-Afrika. Die Mehrheit sind Männer, an Bord befanden sich aber auch 67 Frauen und 22 Minderjährige. Im Hafen wurden alle von verschiedenen Einheiten versorgt, darunter dem Soforteinsatzteam (ERIE) des Roten Kreuzes, dem Kanarischen Notfalldienst (SUC), der Hafenaufsicht von La Restinga, der Guardia Civil und der Nationalpolizei.

Acht Tage auf See

Nach Angaben der Migranten selbst sollen sie eine achttägige Überfahrt von der gambischen Insel Jinack aus hinter sich haben. An Bord des Bootes befanden sich Menschen aus Gambia, Senegal, Mali, Guinea-Conakry und Guinea-Bissau.

Weiteres Vorgehen

Die Insassen des Holzbootes werden nun in das Zentrum für die vorübergehende Unterbringung von Ausländern (CATE) im Ort San Andrés in der Gemeinde Valverde gebracht. Dort werden sie von Mitgliedern der NGO „Corazón Naranja Ebrima Sonko“ betreut und verbleiben unter polizeilicher Obhut, bis sie zu anderen Einrichtungen außerhalb der Insel weitergeleitet werden.

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