wanderunfall los gigantes teneriffa januar 2026

Wanderunfall an Los Gigantes: 23-Jährige in kritischem Zustand

Schwerer Wanderunfall an den berühmten Klippen

Eine 23-jährige ausländische Wanderin schwebt nach einem schweren Sturz an den Acantilados de Los Gigantes auf Teneriffa in Lebensgefahr. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, dem 21. Januar 2026, gegen 13:09 Uhr in der Gemeinde Santiago del Teide. Die junge Frau war mit vier weiteren Personen auf einer Route unterwegs, als sie in ein extrem schwer zugängliches Gebiet stürzte.

Großangelegte Rettungsaktion in unwegsamem Gelände

Nach der Alarmierung durch das Notfall- und Sicherheitskoordinationszentrum (CECOES) 112 setzte ein umfangreicher Rettungseinsatz ein. Aufgrund der Schwere der Verletzungen und der schwierigen Geländebedingungen war der Einsatz des Rettungshubschraubers der Grupo de Emergencias y Salvamento (GES) erforderlich. Die Hubschrauberbesatzung ortete die Verunglückte und führte eine Luftrettung durch.

Reanimation am Landeplatz erfolgreich

Die Gerettete wurde zum Heliport in Adeje geflogen. Dort stellte das medizinische Personal des Servicio de Urgencias Canario (SUC) einen Herz-Kreislauf-Stillstand fest. Die Sanitäter leiteten sofort grundlegende und erweiterte Wiederbelebungsmaßnahmen ein und konnten den Stillstand nach einigen kritischen Minuten beenden. Nach der Stabilisierung wurde die Patientin mit einem Notarztwagen in das Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de La Candelaria gebracht, wo sie weiterhin in kritischem Zustand behandelt wird.

Hubschrauber rettet gesamte Wandergruppe

Nach der Evakuierung der Schwerverletzten kehrte der GES-Hubschrauber in das Unfallgebiet zurück, um die anderen vier Mitglieder der Wandergruppe zu bergen. Sie wurden zum Heliport von La Guancha gebracht. Dort behandelte der SUC eine 21-jährige Frau, ebenfalls ausländischer Herkunft, die unter einer leichten Angstattacke litt und zur weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus überwiesen wurde. Die drei anderen Wanderer blieben unverletzt.

Einsatzkräfte klären Unfallumstände auf

An der Rettungs- und Hilfsaktion waren neben GES und SUC auch Einsatzkräfte des Feuerwehrkonsortiums von Teneriffa, der Guardia Civil und der örtlichen Polizei beteiligt. Die Guardia Civil hat die Ermittlungen zur Klärung der genauen Unfallumstände aufgenommen.

Erneute Warnung vor gefährlichen Routen

Der Vorfall lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf die Gefährlichkeit bestimmter Wege an den Klippen von Los Gigantes. Besonders in exponierten und schwer zugänglichen Abschnitten kann ein Sturz schwerwiegende bis tödliche Folgen haben. Wanderer werden dringend gebeten, nur ausgewiesene und sichere Wege zu nutzen und ihre Kondition sowie die Wetterverhältnisse realistisch einzuschätzen.

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