Nächtlicher Rettungseinsatz am höchsten Berg Spaniens
In den frühen Morgenstunden des vergangenen Freitags wurden zwei Wanderer am Teide auf Teneriffa gerettet. Sie hatten sich im Altavista-Refugio, einer Schutzhütte auf über 3.200 Metern Höhe, ohne ausreichende Kleidung befunden und zeigten bereits Symptome einer leichten Unterkühlung (Hypothermie). Der Rettungsdienst der Guardia Civil, das Grupo de Rescate e Intervención en Montaña (GREIM), wurde alarmiert und leitete die Bergung ein.
Gemeinsame Suche und erfolgreiche Lokalisierung
Wie die Guardia Civil am Samstag mitteilte, konnten die beiden Betroffenen von ihren Einsatzkräften gemeinsam mit Feuerwehrleuten lokalisiert werden. Sie befanden sich in gutem Allgemeinzustand, litten aber unter den genannten Anzeichen von Unterkühlung. Da eine Rückkehr bei Dunkelheit und den kalten Nachtemperaturen zu riskant gewesen wäre, verbrachten die Wanderer die Nacht in der Hütte in Begleitung der Rettungsteams von GREIM und der Feuerwehr.
Sicherer Abstieg am Freitagmorgen
Bei Tagesanbruch am Freitagmorgen begann dann der gemeinsame Abstieg vom Teide in sicherere Gefilde. Die Rettung verlief erfolgreich und ohne weitere Zwischenfälle. Letztlich benötigten die beiden Geretteten nach Angaben der Behörden keine weitere medizinische Behandlung.

