Einheit und Wettbewerbsfähigkeit für alle Inseln
Die Generalversammlung von CEOE-Tenerife hat Pedro Alfonso in seinem Amt als Präsident des Unternehmerverbands bestätigt. Er trat bei dem Wahlverfahren als einziger Kandidat unter dem Motto „Stolz der Zugehörigkeit“ an. In seinem Rechenschaftsbericht unterstrich Alfonso, dass Volkswirtschaften nicht aufgrund ihrer Größe vorankämen, sondern aufgrund ihrer Wettbewerbsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und ihrer Fähigkeit, Talent und Wohlstand zu schaffen. Seiner Ansicht nach erfordert dies eine verbesserte Produktivität von Kapital, Arbeit und Technologie unter ausgewogener Integration wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Aspekte.
Keine Insel und kein Unternehmen zurücklassen
In diesem Zusammenhang bestand Alfonso auf einer unabdingbaren Prämisse: „Keine Insel, kein Sektor, kein Unternehmen und keine Person zurücklassen.“ Er bekräftigte zudem den Status der Kanaren als „Ultraperiphere Region“ (UPR) der EU. Diese europäische Anerkennung müsse ein Grund zum Stolz und eine strategische Chance sein, die Position des Archipels im EU-Rahmen zu stärken – stets aus einer realistischen, wettbewerbsorientierten und nachhaltigkeitsverpflichteten Unternehmerperspektive.
Kreislaufwirtschaft als strategischer Weg
Alfonso betonte die Notwendigkeit, dass die Kanarischen Inseln das Engagement der Europäischen Union für ein Modell der Kreislaufwirtschaft entschlossen annehmen müssten. Dies sei nicht nur eine Umweltmaßnahme, sondern ein realer Weg, um die interne und externe Wettbewerbsfähigkeit des Archipels zu stärken. Gleichzeitig warnte er davor, sich von den Produkten und Dienstleistungen abzuwenden, die von kanarischen Unternehmen erzeugt werden und das produktive Gefüge des Territoriums stützen.
Appell an die Einheit des Unternehmertums
In seiner Wiederwahlrede appellierte Pedro Alfonso an die Einheit der Unternehmerschaft als besonderen Wert von CEOE-Tenerife. „In unsicheren Zeiten zusammenzubleiben ist nicht das Einfache, es ist das Mutige“, so Alfonso. Er unterstrich, dass der Verband ein gemeinsamer Raum sei, in dem niemand allein gehe – „weder der Unternehmer von La Gomera, El Hierro, La Palma oder Teneriffa, noch der aus dem Norden oder dem Süden jeder Insel; weder der kleine noch der große; weder derjenige, der seine Tätigkeit beginnt, noch der mit einer gefestigten Laufbahn.“ Dies gelte auch für diejenigen, die ihre Zukunft planen oder gerade Schwierigkeiten durchstehen und sich darauf vorbereiten, wieder aufzustehen.
Die „leise Seite“ der Führung beginnt
Der Präsident dankte dem Exekutivkomitee, dem Vorstand und dem technischen Team des Verbands für ihr Engagement. Er betonte, dass nun „der leise Teil der Führung“ beginne: „Erfüllen ohne Scheinwerferlicht, unbequeme Entscheidungen durchhalten und arbeiten, wenn der Applaus bereits verklungen ist.“ Alfonso bekräftigte sein Eintreten für eine seriöse, institutionelle und gemeinwohlorientierte Unternehmensführung, die auf Dialog und gemeinsamer Verantwortung mit Gewerkschaften und öffentlichen Verwaltungen basiere. Er verteidigte die Ansicht, dass die Kanaren wachsen können und müssen, ohne auf den sozialen Zusammenhalt zu verzichten.
Neue Zusammensetzung der Führungspositionen
Die Generalversammlung wählte auch die neuen Amtsträger von CEOE-Tenerife. Die Vizepräsidentschaften für Unternehmensverbände und Unternehmen werden nun besetzt von: Ángela Delgado Díaz (ASAGA Canarias ASAJA), Óscar Izquierdo Gutiérrez (Fepeco), Juan Antonio Jiménez Arranz (Femete), Jorge Escuder Martín (Asinca), Abbas Moujir Hegeige (Fauca), Tomás Barreto Lorenzo (AGRUCAN), Bernabé Rodríguez Pastrana (Grupo DISA), Juan García Pérez (Moeve), Francisco Javier Zamorano Sáenz (Grupo CIO) und Manuel Valle Lopera (Grupo Valora). Das Amt der Schatzmeisterin bleibt in den Händen von Ana Muñoz González (Emelsa Servicios), während Elena Vela Sánchez weiterhin das Amt der Generalsekretärin innehat.

