paket lieferung betrug online sicherheit

Vorsicht vor Paket-Betrug: So schützen Sie sich online

Vorsicht vor gefälschten Paketbenachrichtigungen

Mit Beginn der Winterrabatte am 7. Januar steigen die Online-Einkäufe sprunghaft an, da Verbraucher nach Schnäppchen suchen. Diese Hochphase nutzen jedoch auch Cyberkriminelle aus: Ein neuer Betrug, der sogenannte „Paketlieferungs-Betrug“, trifft täglich tausende Verbraucher. Bei dieser Masche geben sich die Täter als Paketdienste aus, um das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen, an persönliche Daten zu gelangen und schließlich Bankkonten zu leeren.

So funktioniert die Masche

Die Polizei warnt auf ihren Social-Media-Kanälen ausdrücklich: „Während der Rabattaktionen geben sich Betrüger als Paketdienstunternehmen aus.“ Der Betrug läuft so ab: Die Opfer erhalten eine Nachricht, in der behauptet wird, ein Paket könne nicht zugestellt werden, weil die Hausadresse fehle. Diese Meldung verunsichert viele, da auf offiziellen Handelsplattformen immer eine Lieferadresse erforderlich ist. Am Ende der Nachricht findet sich stets ein Link auf eine gefälschte Website. Klickt man darauf, wird man aufgefordert, persönliche Daten einzugeben, die dann für weitere Straftaten missbraucht werden.

Wer ist besonders gefährdet?

Wer tatsächlich eine Online-Bestellung getätigt hat, fällt leichter auf den Trick herein. Sollte man jedoch gar keine Bestellung erwarten, sollten alle Alarmglocken schrillen. Die gefälschten Links führen oft zu Formularen, in denen nicht nur persönliche Daten, sondern sogar Bankinformationen abgefragt werden. „Kein seriöses Transportunternehmen wird Sie jemals auf diesem Weg nach diesen Daten fragen“, betont eine Beamtin der Policía Nacional.

Schutzmaßnahmen: So handeln Sie richtig

Behörden und IT-Sicherheitsexperten empfehlen folgende Schritte, um nicht auf solche Betrugsversuche hereinzufallen:

  • Nachrichten prüfen: Überprüfen Sie immer die Authentizität erhaltener Nachrichten. Klicken Sie niemals auf verdächtige Links.
  • Daten schützen: Geben Sie niemals persönliche oder bankbezogene Daten über solche Kanäle preis.
  • Direkt kontaktieren: Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich direkt über die offiziellen Kanäle (Website, App) an das Paketunternehmen.
  • Technik aktuell halten: Halten Sie Ihre Antiviren-Software auf dem neuesten Stand und verwenden Sie nicht das gleiche Passwort auf verschiedenen Plattformen. So bleiben andere Konten geschützt, falls Sie Opfer werden.
  • Anzeige erstatten: Melden Sie Betrugsversuche umgehend bei der Guardia Civil oder der Policía Nacional. Nur so können die Behörden andere warnen und ermitteln.

Gemeinsam gegen Betrug

Die Policía Nacional ruft alle Bürger dazu auf, jeden Betrugsversuch anzuzeigen. Dies ist entscheidend, um die Täter zu fassen und die Bevölkerung zu schützen. Die Behörden fassen die Gefahr treffend zusammen: „Sie glauben, Sie erwarten ein Paket, aber in Wirklichkeit warten die Betrüger auf Sie.“

Source

Nach oben scrollen
Share via
Copy link