Rettungseinsatz vor Gran Canaria
Die staatliche Seenotrettungsgesellschaft Salvamento Marítimo hat am Mittwoch, den 14. Januar 2026, 25 Migranten aus einem Schlauboot gerettet. Das Boot befand sich etwa fünf Kilometer vor der Südküste Gran Canarias. Unter den Geretteten befanden sich zwei Frauen und ein Minderjähriger. Die Menschen hatten versucht, die Insel zu erreichen.
Ein auf Route befindliches Kreuzfahrtschiff, die „Spirit of the Sea“, sichtete das Schlauchboot und alarmierte die Rettungskräfte. Das Rettungsboot „Salvamar Macondo“ leistete Hilfe und brachte die 25 Personen in den Hafen von Arguineguín. Dort sollen sie eine erste medizinische Versorgung erhalten.
Weiteres Boot in rauer See vor El Hierro gesichtet
Parallel zu diesem Einsatz hat sich ein weiterer Vorfall weit draußen auf dem Atlantik ereignet. Aus dem Hafen von Arguineguín ist das Rettungsboot „Guardamar Urania“ ausgelaufen, um einem sogenannten Cayuco entgegenzufahren. Dieses Holzboot mit einer noch unbestimmten Anzahl von Menschen an Bord wurde etwa 360 Kilometer südlich der Insel El Hierro lokalisiert.
Entdeckt wurde der Cayuco von einem Frachtschiff auf Route, der „Sara M“. Dessen Besatzung hat den Menschen an Bord bereits Wasser und Medikamente zur Verfügung gestellt. Die Wetterbedingungen in dem Gebiet sind nach Angaben von Salvamento Marítimo äußerst schwierig, mit Wellenhöhen von bis zu drei Metern.
Während das Rettungsboot „Guardamar Urania“ auf dem Weg zur Position des Cayucos ist, wurde ein weiteres Frachtschiff, die „Eurostar“, umgeleitet, um die „Sara M“ in ihrer Unterstützungsmission zu begleiten und zu unterstützen.

